Respekt ja, Angst nein. Über mulmige Gefühle zum Start in die Fußball-Saison.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 22. Juli 2020 (01:55)

Mit dem SK Eggenburg kommt der niederösterreichweit erste, einen Fußballverein betreffende, Coronafall samt Quarantäne für die gesamte Mannschaft aus dem Waldviertel. In wenigen Tagen wird der Spuk wieder vorbei sein, doch die Angst im Kopf bleibt. Viele Funktionäre von anderen Klubs werden sich denken: „Was, wenn es mein Team als nächstes betrifft?“

Aus Angst vor Corona etwa sagten am Wochenende schon die 2. Klasse-Vereine Drosendorf und Sigmundsherberg/Kleinmeiseldorf das geplante Testspiel ab.

Angst ist aber der falsche Zugang. In wenigen Wochen soll endlich wieder die Meisterschaft starten. Spätestens dann müssen sich die Spieler deklarieren, ob sie ihrem Hobby nachgehen wollen, oder ob sie es mit dem Fußballspielen sein lassen. Die zweite Gruppe wird verschwindend gering sein. Alle im Fußball-Business Involvierten sind heiß auf den Start, hoffen, dass auch im Sport wieder halbwegs Normalität zurückkehrt.

Es braucht keine Angst, aber Respekt: Respekt vor Corona, Respekt vor der Gesundheit. Die Spieler sind gefordert: privat, aber auch beim Training. Jedes Risiko muss minimiert werden – damit es am Platz wieder richtig zur Sache gehen kann.