Picknick für einen ,,lebendigen Kamp“. Knapp 100 Teilnehmer protestierten gegen etwaigen Ausbau des Kraftwerks Rosenburg.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 21. August 2019 (04:53)
Eduard Reininger
Kampkenner und Buchautor Werner Gamerith (2. v. l.) empfing die Teilnehmer des Kulturpicknicks am Kraftwerk Rosenburg und stellte sein neues Werk „Botschaft der Natur“ vor. Barbara, Johannes und Hans Zohner sowie Florian Steiner (v. l.) unterstützten die kreative Aktion der Aktionsgruppe „lebendiger Kamp“.

Auf Initiative von Stefan Glaser organisierten Künstler und Naturschützer auf der Kampwiese beim Umlauf ein Kunstpicknick. Prominente Künstler des Aktionsradius Wien sowie Naturschutzorganisationen und die Aktionsgruppe „Lebendiger Kamp“ hatten zu diesem spannenden Picknick geladen.

An die 100 Teilnehmer waren zu dieser Veranstaltung gekommen. An der Brücke zum Kraftwerk Rosenburg wurden die Teilnehmer durch Kamp-Kenner Werner Gamerith empfangen und über den geplanten Eingriff in die Natur und den Verlauf des Kampes durch den Bau eines neuen Kraftwerks informiert. Und wer sich vor Ort über die naturräumlichen Besonderheiten dieses Tals informieren wollte, konnte den Buchautor Werner Gamerith bei einem Spaziergang begleiten. Er stellte dabei auch sein Buch „Botschaft der Natur“ vor.

Aquarellmalerei rundete das Programm ab

„Die Umweltverträglichkeitsprüfung für den Ausbau des Kraftwerks Rosenburg läuft noch“, stellte Gamerith fest und meinte: „Die Initiative „lebendiger Kamp“ möchte mit diesem Aktionspicknick wieder auf sich und den Erhalt der wunderbaren Naturlandschaft aufmerksam machen.“

Unter dem Motto „Kunstgelage-Pichnicktage“ konnten Kunstinteressierte im Anschluss unter der Anleitung von Raja Schwahn-Reichmann selbst den Pinsel in die Hand nehmen und auf der Wiese des Kampumlaufes Aquarellmalerei ausprobieren. Für die musikalische Umrahmung sorgten Maren Rahmann und Fritz Nussböck.

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