Mann nach Sturz von Stand-Up-Paddle Board gestorben. In Langau (Bezirk Horn) ist am Donnerstagnachmittag ein 47-jähriger deutscher Staatsbürger ums Leben gekommen.

Von APA, Redaktion und Karin Widhalm. Erstellt am 14. August 2020 (07:48)
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Der Mann war nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich auf einem See von einem Stand-up-Paddle-Board gestürzt und untergegangen. Feuerwehrtaucher bargen in den Abendstunden die Leiche.

Der 48-Jährige aus Deutschland besuchte mit seiner 45-jährigen Freundin aus Kufstein den Bergwerksee, wie das Bezirkspolizeikommando Horn berichtet. Die beiden waren um die Mittagszeit im See mit Stand-up-Paddle-Boards unterwegs: Der 48-Jährige paddelte allein weiter, nachdem seine Freundin die Aktivität beendete.

Ein Zeuge in einem Ruderboot sah gegen 13.50 Uhr aus etwa 20 Meter Entfernung, dass der 48-Jährige auf seinem Brett zusammensackte; er war zu dem Zeitpunkt bereits circa zwei Stunden bei großer Hitze unterwegs.

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Der Ruderboot-Fahrer wollte zu Hilfe kommen und ruderte dem untergehenden Mann entgegen, der vollständig unter Wasser verschwand. Der Zeuge schrie seinem Freund zu Hilfe: Dieser befand sich mit seinem Boot in Ufernähe, gemeinsam begaben sie sich auf die Suche nach dem untergegangenen Mann. Kurz darauf alarmierten sie per Handy Rettung, Feuerwehr und Polizei.

Die Rettungskräfte waren mit dem Christophorus-Hubschrauber mit Notarzt und mehreren Rettungsautos zugegen; zudem kamen die Feuerwehren Langau, Geras, Weitersfeld, die Wasserrettung Allentsteig und die Feuerwehrtauchgruppe Nord. Die insgesamt 15 Taucher suchten anschließend mehrere Stunden lang den See ab.

Die Feuerwehrtaucher bargen schließlich die Leiche des Verunglückten gegen 21.20 Uhr; kurz danach stellte der Notarzt den Tod des 48-Jährigen fest. „Die kriminalpolizeiliche Leichenschau ergab keinerlei Anzeichen auf Fremdverschulden“, berichtet das Bezirkspolizeikommando. Was der konkrete Grund war, warum der Mann zusammengesackt ist, weiß man nicht: Vermutet wird, dass er gesundheitliche Probleme bekommen hatte.

Das Kriseninterventionsteam betreute die Angehörigen.