Horn soll nun "aufblühen". Stadtgemeinde setzt auf pflegeleichte Bepflanzung der Grünflächen und schafft so ein grüneres, blühenderes Stadtbild.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 18. April 2019 (04:01)
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Bürgermeister Jürgen Maier, Umweltgemeinderat Wolfgang Welser, Landschaftsarchitektin Andrea Schubert, Gemeinderat Ludwig Band und Verwaltungsbediensteter Johannes Strommer (von rechts) sind für das neue Grünraumkonzept der Stadtgemeinde Horn verantwortlich.Stadtgemeinde Horn/ Edith Reischütz

Nachdem zuletzt am Mödringbach 40 neue Bäume als Ersatz für 30 morsche Bäume gepflanzt worden waren, stellte die Stadtgemeinde Horn nun das neue Grünraumkonzept für die Stadt Horn vor. „Die Grünanlagen in der Stadt waren nicht mehr besonders attraktiv“, erklärt Bürgermeister Jürgen Maier „deshalb haben wir uns für ein professionell erarbeitetes Grünraumkonzept entschieden.“

Für die Erarbeitung des Konzeptes wurde Landschaftsarchitektin Andrea Schubert bestellt, die im vergangenen Jahr den Ist-Zustand aufgenommen hat, um dann gemeinsam mit Umweltgemeinderat Wolfgang Welser Optimierungsvorschläge zu erstellen. „Eine durchgehende Linie war mir besonders wichtig“, so Maier, „denn damit kann nicht nur ein schöneres, einheitlicheres Stadtbild gewonnen werden, sondern auch ein grundlegendes Pflegekonzept erarbeitet werden.

Auch Kies spielt Rolle im neuen Konzept

Neben dem Ziel der Zeit- und Kostenersparnis durch die wegfallende Pflegearbeit, soll vor allem auch die Attraktivität erhöht werden, sagte Welser. „Der derzeitige ,Fleckerlteppich‘, wo jede Grünfläche anders bepflanzt ist, soll durch eine einheitliche Gestaltung ersetzt werden“, gibt Maier vor. In Straßenzügen, wo durch Kraftfahrzeugabgase, Streusalz oder witterungsbedingt Pflanzen nicht wachsen können, hat man sich für die Auslegung von Kies entschieden.

„Kies dient ebenfalls als Sickerfläche und ist gerade bei kleineren Rabatten, derer wir viele in Horn haben, die beste Lösung“, erklärt Umweltgemeinderat Welser. Schon vor etwa zehn Jahren wurden im Zuge der Landesausstellung einige Flächen mit Kies ausgelegt. Da die Steine aufgrund witterungs- und umweltbedingter Einflüssen nun starke Verschmutzungen aufweisen und auch Gräser und Humus an manchen Stellen zum Vorschein kommen, wird dort ebenfalls der Kies erneuert.

Durch die neue Bepflanzung sei auch eine kostengünstige Pflege möglich, sagt Maier.