Neues Leben für Horner Zentrum. Günter Kerbler hat ehrgeizige Pläne mit dem ehemaligen Gasthof Niggl.

Von Martin Kalchhauser. Erstellt am 04. März 2014 (23:59)
NOEN, Martin Kalchhauser
Immobilien-Fachmann Christoph Aschauer mit Günter Kerbler im Hof des ehemaligen Gasthofs Niggl am Horner Hauptplatz: Viele Ideen für eine zukunftsträchtige Verwertung des Objekts.
Von Martin Kalchhauser

Seit September 2010 hat der Gasthof Niggl am Horner Hauptplatz geschlossen. Seither hat das Objekt, zu dem 2.000 m Grund gehören, zweimal den Besitzer gewechselt. Der aus Horn stammende Unternehmer Günter Kerbler soll dafür 380.000 Euro auf den Tisch geblättert haben. Vermittelt wurde das Geschäft vom Horner Immobilienfachmann Christoph Aschauer.

2015 erfolgt Umgestaltung

„Wir werden noch heuer die Planungsphase abschließen, ab 2015 kann dann die Umgestaltung erfolgen“, skizziert Kerbler im NÖN-Gespräch seine Idee der Errichtung eines kleinen, feinen Innenstadt-Zentrums mit einer Gastronomie und einigen kleinen Geschäften „mit speziellen Produkten aus der Region“.

Warum engagiert sich Kerbler (58) der in der Branche auf 150 Millionen Euro Vermögen geschätzt wird, für Horn? „Ich möchte Akzente setzen, um die Inenstadt zu beleben.“ So könne er „Horn etwas zurückgeben“, und bei Projekten wie dem Traditionshaus Niggl „juckt mich einfach der Hafer“.

NOEN, Martin Kalchhauser
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Kerbler, der in Horn, Wien und New York sesshaft ist, nennt in Horn auch das Brandschaden-Haus (NÖ Versicherung), das Haus der Konditorei Unterweger und die ehemalige Fleischhauerei Ringelhan sein Eigen. In letzterer wird noch heuer gebaut. Der vordere Teil aus dem 16. Jahrhundert soll saniert werden, im rückwärtigen Bereich (Richtung Taffa) ist ein dreigeschoßiges Wohnhaus (Mietwohnungen) geplant. „Der Baustoff wird Holz sein. Das Wohnen an der Stadtmauer hat einen ganz besonderen Reiz!“