Musikschule Horn sucht Schüler für „Mangelinstrumente“. W. A. Mozart Musikschule wirbt um Schüler, die diese zwei Instrumente sowie die Steirische Harmonika lernen wollen.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 06. Juli 2019 (04:00)
Thomas Weikertschläger
Oboe, Steirische Harmonika und Fagott werden in der W. A. Mozart Musikschule als „Mangelinstrumente“ bezeichnet, weil es zu wenige Schüler gibt, die sie erlernen wollen. Dabei stehen mit Andrea Straßberger, Musikschulleiter Harald Schuh und Marlene Weikertschläger (von links) in Horn Lehrer mit hoher Qualität zur Verfügung.

Fagott, Oboe und Steirische Harmonika – diese drei „Mangelinstrumente“ will die W. A. Mozartmusikschule Horn im kommenden Schuljahr forcieren. Denn, so sagt Musikschulleiter Harald Schuh: „In unserer Region boomen Blas- und Streichinstrumente. Das freut die Vereine in der Region. Nur bei diesen drei Instrumenten gibt es noch Aufholbedarf.“

Fagott und Oboe gelten auch in Blasmusikvereinen als immer gefragter, um moderne Blasmusikliteratur spielen zu können. Damit auch die boomende Volksmusik nicht auf das in ihr so wichtige Instrument der „Steirischen“ verzichten muss, will sie Schuh neben dem Akkordeon etablieren.

Mit Marlene Weikertschläger (Fagott), Andrea Straßberger (Oboe) und Schuh selbst („Steirische“) gebe es in Horn Lehrkräfte mit hohen pädagogischen und musikalischen Fähigkeiten. Auch das Ausborgen von Instrumenten sei problemlos möglich, sagt Schuh. Wenn auch die Anmeldefrist für das kommende Schuljahr schon abgelaufen ist, für diese drei Mangelinstrumente kann man sich noch bis Anfang September bei Schuh ( 0676/7294499, direktion@ mozartmusikschule.at) melden.

Weiter forcieren will die W. A. Mozartmusikschule die Kooperation mit den Volksschulen im Verbandsgebiet. Die zuletzt etablierten Bläser- und Streicherklassen hätten es ermöglicht, dass viele Kinder mit der Musikschule in Verbindung gekommen seien, die ansonsten wohl nicht zu einem Instrument gegriffen hätten. Auch über Rhythmus- und Singklassen will man verstärkt Kinder für die Musik gewinnen – und so den Vereinen der Region auch künftig den wichtigen Nachwuchs zur Verfügung stellen.