Öffentliche Beleuchtung: Stadt setzt auf LED. 450 Lichtpunkte sind bereits auf LED umgestellt, jetzt folgen weitere. Die Stadtgemeinde rechnet mit einer jährlichen Energieeinsparung von circa 62 Prozent.

Von Red. Horn. Erstellt am 29. Juli 2021 (16:05)
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Das LED-Konzept steht (v.l.): Johannes Strommer, Gemeinderätin Isabella Mang, EVN-Vertreter Gunther Scheubrein und Umweltstadtrat Wolfgang Welser.
Usercontent, Stadtgemeinde Horn/Welser

Die Stadtgemeinde nimmt seit 2019 am Niederösterreichischen „Energieeffizienzprogramm e5“ teil, im Zuge der Erhebungen und Analysen plante man von Anfang an, die öffentliche Beleuchtung auf effiziente Leuchtmittel (LED) umzustellen. Der Energieverbrauch soll so gesenkt und Klimaschutzziele erreicht werden.

Der Start war im Jahr 2016: 350 Lichtpunkte sind seitdem umgestellt, 100 weitere folgten in den letzten beiden Jahren.

Die „e5“-Teammitglieder regten im Maßnahmenkatalog, den sie mit Zahlen, Daten und Ideen befüllten, die gesamte Umstellung der öffentlichen Beleuchtung an. Das Konzept steht jetzt nach langwierigen Beratungen und produktiven Besprechungen zwischen Umweltausschuss der Stadtgemeinde, Bürgermeister Jürgen Maier und Mitarbeitern des EVN-Lichtservices. Sämtliche Lichtpunkte werden auf energieeffiziente LED-Beleuchtung umgerüstet.

Stadt rechnet mit 85.000 Euro Ersparnis

Der Ist-Stand wurde im Vorfeld erfasst, mit der Beleuchtungsnorm abgeglichen und in einem Anlagenbuch erfasst. Gerechnet wird mit einer jährlichen Energieeinsparung von circa 62 Prozent und einer finanziellen Einsparung von 85.000 Euro, gibt die Stadtgemeinde bekannt. Das entspreche dem Verbrauch von mehr als 60 durchschnittlichen Haushalten und einer jährlichen Einsparung von circa 16 Tonnen CO2.

Bürgermeister Maier zeigt sich zuversichtlich: „Die ersten Schritte werden nun sein, dass der Lichtservice der EVN eine Ausschreibung über den Lampentausch erstellt und dann kann es auch schon losgehen. Bis Ende 2022 sollten alle Lichtpunkte umgerüstet werden.“ Umweltstadtrat Wolfgang Welser ergänzt: „Wir schöpfen hier als Stadtgemeinde auch sämtliche Fördermöglichkeiten aus, wie zum Beispiel die Förderung über Ökomanagement, KIP, Sonderförderung des Landes Niederösterreich und so weiter.“