Nachbarschaftshilfe Plus läuft wieder auf Hochtouren. Nachdem während Corona auch das Projekt „Nachbarschaftshilfe Plus“ gewisse Dienste einstellte, sind seit 1. Juni wieder Besuchs- und Begleitdienste in Röhrenbach aufgenommen.

Von Red. Horn. Erstellt am 02. Juni 2020 (04:59)
Froh, dass die Aktion „Nachbarschaftshilfe Plus“ wieder den Vollbetrieb aufnimmt, sind Bürgermeister Andreas Pichler (Lichtenau), Bürgermeister Günther Kröpfl (Pölla), Leader Managerin Danja Mlinaritsch, Bürgermeister Gerhard Wandl (Rastenfeld), Projektleiterin Doris Maurer, Bürgermeister Gernot Hainzl (Röhrenbach) und Obmann Johann Müllner (von links).
Nachbarschaftshilfe Plus

Mit Anfang Juni nimmt die Aktion „Nachbarschaftshilfe Plus“ in der Gemeinde Röhrenbach wieder seinen Vollbetrieb auf. Dazu hat sich Bürgermeister Gernot Hainzl gemeinsam mit seinen Kollegen aus den Gemeinden Pölla, Rastenfeld und Lichtenau, die sich ebenfalls an dieser Aktion beteiligen, mit Vereins-Obmann Johann Müllner geeinigt.

Langweilig wurde es für die Freiwilligen der Aktion auch während der Coronakrise nicht. So wurde der Einkaufs-Bring-Dienst in den Gemeinden rege angenommen. Die Durchführung übernahmen vorrangig jüngere Ehrenamtliche, die sich spontan gemeldet haben. Auch der neu angebotene telefonische Besuchsdienst wurde von den Klienten stark angenommen, sagte Müllner.

Die fast 100 fixen Ehrenamtlichen – die meisten davon älter als 60 – sind wieder voll motiviert, anderen Gemeindebürgern helfen zu können. Das Angebot von Nachbarschaftshilfe Plus umfasst Fahrten zum Arzt, in die Apotheke oder zum Nahversorger. Besuchsdienste, Begleitdienste, gemeinsames Spazierengehen oder die vorübergehende Pflege von Haustieren bei Krankenhausaufenthalten. All dies können Personen, die Unterstützung brauchen, aus den vier Gemeinden kostenlos in Anspruch nehmen.

Natürlich wird bei der Durchführung der Dienste auf die erforderlichen Schutzmaßnahmen Wert gelegt.