Goldene Kelle für saniertes Stadthaus in Eggenburg

Eggenburger Familie Domes holte Trophäe bei Architekturwettbewerb im Kultur- und Veranstaltungssaal W4 in Röschitz.

Eduard Reininger Erstellt am 23. September 2021 | 07:46
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Mit der goldenen Kelle wurde das Stadthaus in Eggenburg prämiert. Am Bild: Baudirektor Walter Steinacker, Architekt Hannes Metzger, Bürgermeister Georg Gilli, Georg, Moritz und Cäcilia Domes und Landesrat Martin Eichtinger (von links).
Foto: Eduard Reininger

Die „Goldene Kelle“, höchste Auszeichnung des Landes NÖ für herausragende Baugestaltung und ausgewogene Einfügung in das Orts- und Landschaftsbild, erging im Kultur- und Veranstaltungssaal W4 in Röschitz neben sieben anderen Preisträgern auch an ein saniertes und erweitertes Stadthaus in Eggenburg.

Mit dem Wunsch nach mehr Platz und mehr Tageslicht entschlossen sich Susanne und Georg Domes, das von der Großmutter übernommene historische Stadthaus in Eggenburg so zu adaptieren, dass es zum Traumhaus für die ganze Familie wird. Während die straßenseitige Dachfläche erhalten blieb, wurde der gartenseitige Dachraum für die Unterbringung von drei zusätzlichen Schlafräumen großzügig erweitert. Mit der großflächigen Öffnung der Fassade und der vorgelagerten Hochterrasse mit Stiege konnte das Wohngeschoss optimal mit dem Garten verbunden werden. Trotz der gravierenden baulichen Veränderungen konnte der ursprüngliche Charakter des historischen Altbaus erhalten werden. Die Planung des Projektes übernahm das Büro „GRMW Architektur“ von Hannes Metzger.

Leser durften abstimmen

Beim Architektur-Wettbewerb „Goldene Kelle“ waren Leser des Magazins „Niederösterreich gestalten“ aufgefordert, unter 20 vorgestellten Projekten abzustimmen. Als Ort für die Übergabe der Preise wurde das im Vorjahr ausgezeichnete Gewinnerprojekt, der Veranstaltungssaal „W4 – Wein – Genuss – Kultur“ ausgewählt. Unter dem Motto „Wine & Trophy“ wurden die feierlichen Auszeichnungen der Gewinnerprojekte mit Wein-Degustationen von regionalen Winzern umrahmt. Passend dazu sorgten die Wienerlieder des Akustik-Duos „Die Strottern“, für ein stimmungsvolles musikalisches Rahmenprogramm. Überreicht wurden die mit 14 Karat vergoldeten Trophäen von Landesrat Martin Eichtinger. „Kaum etwas prägt und gestaltet das Erscheinungsbild unseres Landes stärker als seine Bauwerke“, sagt er. Mit der „Goldenen Kelle“ wolle man das Bewusstsein für Baukultur in Niederösterreich weiter stärken.