Kindergarten erhält Zubau. In Röschitz wird eine neue Gruppe für Kleinkinder errichtet.

Von Thomas Weikertschläger. Erstellt am 03. Juli 2019 (03:54)
Weikertschäger
Hier soll der Zubau zum Röschitzer Kindergarten entstehen: Bürgermeister Christian Krottendorfer und Gemeinderätin Julia Dunkl präsentieren die Pläne für die neue Kleinkindergruppe, die berufstätigen Eltern in der Gemeinde künftig zur Verfügung stehen soll.

Mit einem „schönen Problem“, wie Bürgermeister Christian Krottendorfer meinte, ist derzeit die Marktgemeinde Röschitz konfrontiert: „Wir haben in den nächsten Monaten einen großen Überhang an zweieinhalbjährigen Kindern. Das ist kein Nachteil, aber wir brauchen dringend eine Lösung hinsichtlich Kleinkindbetreuung“, sagt er zur NÖN.

Auch die Ergebnisse einer Erhebung hätten gezeigt, dass der Bedarf für die verstärkte Betreuung von Kleinkindern in der Gemeinde gegeben sei. Daher habe er mit der zuständigen Abteilung des Landes bzw. mit Kindergarteninspektorin Regina Fichtl und Architekt Reinhard Litschauer potenzielle Standorte unter die Lupe genommen. Zur Auswahl standen der Pfarrhof in Röschitz, der Kindergarten in Röschitz sowie jener in Roggendorf. Aus der Begutachtung ergab sich eine Empfehlung, eine neue Kleinkindgruppe beim Kindergarten in Röschitz dazu zu bauen. Der Vorteil dieser Lösung: Hier gibt es bereits eine Gruppe sowie die notwendigen Platzreserven auch hinsichtlich Grünflächen. Auch personaltechnisch sei dieser Standort die beste Alternative.

Projekt wird rund 400.000 Euro kosten

Das Projekt geht jetzt in die Detailplanung. Der Baubeginn soll dann erfolgen, wenn es genügend verpflichtende Anmeldungen gibt. Derzeit sind acht Kinder angemeldet, er hoffe, dass es bis zu 15 werden. Der Baubeginn soll noch heuer erfolgen, im Sommer 2020 soll der Bau dann abgeschlossen sein, der Betrieb soll im Herbst 2020 starten. Neben dem neuen Gruppenraum, der ein Zubau in Richtung Garten werden wird, soll es auch neue Sanitäranlagen geben, auch das Büro der Leiterin wird verlegt.

Der Garten selbst wird – um die entsprechende Fläche zu bieten – nach hinten erweitert. Über den Winter will man sich dann auch auf die Personalsuche machen. Es sollen eine weitere Pädagogin und eine weitere Betreuerin angestellt werden. Die Kosten für das Projekt beziffert Krottendorfer mit 400.000 Euro, wobei er mit Landesförderungen in Höhe von 125.000 Euro und weiteren 30.000 Euro, falls das Gebäude barrierefrei wird, rechnet.