Stark GmbH: Ende der Kurzarbeit in Horn. Einen wichtigen Schritt in Richtung „Normalbetrieb“ setzte das Irnfritzer Familienunternehmen Stark GmbH, nachdem man zuletzt ein Monat in Kurzarbeit gegangen war. Man wolle noch die Evaluierung der Auslastung im Mai abwarten, sagte Geschäftsführer Gottfried Stark, aber: „Es sieht danach aus, als könnten wir wieder gänzlich in den Normalbetrieb wechseln.“

Von Red. Horn. Erstellt am 05. Juni 2020 (08:44)
Freude herrscht bei Reinhard und Gottfried Stark, dass es in der Stark GmbH in Irnfritz wieder in Richtung "Normalbetrieb" geht.
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In den ersten Tagen des Lock-Downs war das Unternehmen von vielen Stornierungen laufender bzw. künftiger Aufträge wegen der Schließung aller Gastronomieunternehmen, Einkaufszentren sowie der Absage sämtlicher Veranstaltungen Mitte März betroffen, erzählte Stark. Auch der Demontagebetrieb kam vorerst zum Erliegen.
Da nicht klar gewesen sei, wie lange die strengen Maßnahmen andauern werden wurden – um die Liquidität und den wirtschaftlichen Fortbestand sichern zu können und um die Mitarbeiter vor einer Ansteckung zu schützen – der Betrieb auf redundantes Arbeiten umgestellt.

Vorrangiges Ziel sei es gewesen, alle 79 Mitarbeiter im Betrieb zu halten. Bei einem Teil der Belegschaft wurde Urlaub abgebaut oder die Arbeit im Home-Office erledigt.
Durch zusätzliche Unternehmensbereiche wie den digitalen Angeboten von containeronline.at konnten auch weiterhin Aufträge entgegen genommen und kontaktlose Container-Zustellungen an Privatpersonen durchgeführt werden.

In Zusammenarbeit mit der sauber+stark GmbH aus Waidhofen wurde auch ein Lieferservice für Kompost, Gartenerde, Rindenmulch etc. möglich gemacht. „Dadurch konnten wir entstandene Auftragseinbrüche abschwächen“, sagte Stark.
Durch die schrittweisen Lockerungen der vergangenen Wochen ist es der Firma Stark bereits wieder möglich, alle Produkte und Dienstleistungen in gewohnter Form anzubieten.