Eggenburg trauert um Kurt Lichtenegger . Der Unternehmer, langjährige Lokalpolitiker und Fußball-Funktionär verstarb in der Nacht auf 11. Oktober im 57. Lebensjahr.

Von Red. Horn. Erstellt am 11. Oktober 2019 (12:46)
privat
Kurt Lichtenegger

Die Stadtgemeinde Eggenburg trauert um den langjährigen Lokalpolitiker, Unternehmer und SKE-Obmann Kurt Lichtenegger. Lichtenegger verstarb nach schwerer Krankheit in der Nacht vom 10. auf 11. Oktober im 57. Lebensjahr.

Lichtenegger gehörte von 2005 bis 2015 dem Eggenburger Gemeinderat an. Schon ein Jahr zuvor trat er die Nachfolge von Alfried Fiedler als Stadtparteiobmann der Eggenburger SPÖ an. Bis 2010 war er auch Fraktionsführer der SPÖ im Stadtparlament, ehe er – nachdem er so wie 2005 als Spitzenkandidat bei der Gemeinderatswahl 2010 für die SPÖ kandidiert hatte - wegen parteiinterner Differenzen zunächst als „wilder Abgeordneter“ im Gemeinderat blieb und schließlich 2015 als „Parteifreier“ sogar für die ÖVP Eggenburg bei der Gemeinderatswahl kandidierte.

Bis zum Zerwürfnis mit seiner Partei galt Lichtenegger als einer der profiliertesten „roten“ Lokalpolitiker des Bezirks. Danach stand Lichtenegger bis zuletzt dem Eggenburger Wirtschaftsbund als Obmann vor.

Als Unternehmer machte sich Lichtenegger Anfang 2007 mit seinem Getränkehandel in Eggenburg selbstständig. Seither belieferten Lichtenegger und sein Team Festveranstaltungen und Events mit Getränken und Equipment. Sein Betrieb beschäftigt mittlerweile 27 Mitarbeiter und beliefert in fast ganz Niederösterreich Geschäfte und Gastronomie.

Tief betroffen ist man auch beim SK Eggenburg. Dort war Lichtenegger jahrlang als Obmann tätig, zuletzt als Präsident. Für sein Engagement im Fußball wurde Lichtenegger 2008 das Verbandsehrenzeichen in Silber-Gold und 2010 das Sportehrenzeichen des Landes NÖ verliehen.

Der SKE Eggenburg hat wegen des Todesfalls das heutige Meisterschaftsspiel gegen Schweiggers abgesagt.