Bezirk Horn: Waldbrand-Verordnung tritt in Kraft. Die außergewöhnlich hohen Lufttemperaturen der vergangenen Wochen und die sehr starke Austrocknung der Streuauflagen der Waldböden machen es notwendig: Bereits Ende April erlässt die Bezirkshauptmannschaft Horn eine Waldbrand-Verordnung. Sie tritt mit 26. April in Kraft.

Von Thomas Weikertschläger. Update am 25. April 2019 (15:52)
Symbolbild
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Außerdem sei vielerorts leicht entzündbarer Betandesabraum wie Zweige, Äste und Wipfelstücke vorhanden. Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik habe für den Bezirk Horn schon eine hohe Waldbrandgefahr festgestellt, so Rosner.

Durch die Verordnung ist in den Waldgebieten des Bezirks jegliches Feuerentzünden und das Rauchen verboten. Selbes gilt auch für "Gefährdungsbereiche", also jene Gebiete, wo die Bodendecke oder die Windverhältnisse das Übergreifen eines Feuers durch Funkenflug in den benachbarten Wald begünstigen. Wer sich nicht an die Verordnung hält, muss mit empfindlichen Strafen bis zu 7.270 Euro oder mit Arrest bis zu vier Wochen rechnen.

Nachdem es in einer ersten Verordnung am 24. April noch geheißen hatte, dass das Verbrennen von Rinde und Ästen im Zuge der Bekämpfung des Borkenkäfers durch den Waldeigentümer erlaubt sei, hat die BH Horn am 25. April die Verordnung verschärft und diese Ausnahme gestrichen.