Freude über neuen Sigmundsherberger Nahversorger. Blasmusik, ein großes Aufgebot an Ehrengästen und zahlreiche Ortsbewohner - die Eröffnung des neuen Nahversorgergeschäfts in Sigmundsherberg wurde zu einem kleinen Volksfest. Bürgermeister Franz Göd zeigte sich angesichts der guten Stimmung sichtlich erleichtert, dass das Projekt Nahversorger in nur fünfmonatiger Bauzeit auf die Beine gestellt werden konnte.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 18. November 2019 (08:50)

Auch Landtagsabgeordneter Jürgen Maier meinte, dass auch er zu den Zweiflern zählte, ob sich dieses Projekt in so kurzer Zeit überhaupt stemmen lasse. Mit dem Geschäft werde eine wichtige Infrastruktur geschaffen, die den Bürgern zugute komme. Bürgermeister Göd ergänzte, dass im neuen Geschäft die Gemeinschaft beginne, "wo man sich nicht nur mit mehr als 5.000 Artikeln versorgen, sondern auch kommunizieren kann“. 

Zudem würdigte Göd die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat, in dem das Prinzip „Gemeinde- vor Parteipolitik" gelebt werde, und dankte seinem Vize Johannes Hofer für dessen unermüdlichen Einsatz zum Gelingen des Projektes, in das 882.500 Euro investiert wurden. Aber um den Standort zu sichern nahm Bürgermeister Göd die Gemeindebürger mit dem Slogan „Fahr nicht fort, kauf im Ort“ in die Pflicht.

Geführt wird das Geschäft von Jasmin Freitag und ihrem Damenteam mit Manuela Neumeister, Birgit Christian und Erni Höbarth. „Mit dem Nahversorgergeschäft sind nicht nur vier Arbeitsplätze geschaffen worden, hier werden vor allem regionale Produkte angeboten. Freitag arbeitet mit der Firma Kastner zusammen, ihr Hauptaugenmerk liegt auf der Qualität der angebotenen Produkte.

Pater Milo Ambros segnete den Markt und taufte den Wein von Leopold Krottendorfer auf „Jasmin 2019.“ Mit dem durchschneiden eines Bandes wurde der Nahversorger eröffnet und die anwesenden Besucher stürmten im Anschluss das neue Geschäft. Die Trachtenkapelle Theras unter der Leitung von Kapellmeister Rudolf Leb umrahmte den Festakt.