Vor Gericht: Hat Sohn Sparbücher unterschlagen?. Was wollte ein heuer verstorbener, über 90-jähriger Mann den Nachkommen vererben? Seine zwei Kinder sind sich darüber uneinig, mehr noch: Ein Strafverfahren geht im Bezirksgericht Horn einer möglichen Urkundenunterdrückung auf dem Grund.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 19. August 2019 (16:55)
Rupert Kornell
Bezirksgericht Horn

Der 72-jährige Sohn soll mehrere Sparbücher unterschlagen haben. Seine 70-jährige Schwester schließt sich mit einer Privatanklage an und verlangt 52.000 Euro. Ihr Anwalt findet es „erstaunlich“, dass der Sohn bei der polizeilichen Einvernahme die Existenz von Sparbüchern geleugnet habe. „Der Vater hat ihm diese Sparbücher geschenkt“, sagt hingegen der Verteidiger des 72-Jährigen. Er plädiert auf nicht schuldig.

Wie der Prozess weiterverlaufen ist, lesen Sie ab Mittwoch in der NÖN Horn.