40 Monate Gefängnis für Serieneinbrecher. „Ich musste ja von was leben. So ging ich halt einbrechen“, begründete Tscheche. Nun bekommt er Kost und Logis hinter Gittern.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 14. November 2019 (17:48)
Symbolbild
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Nach Einbruchstouren in Oberösterreich zog es einen 35-jährigen Tschechen ins Wald- und Weinviertel.

In Großgerharts im Bezirk Waidhofen versuchte er, aus einer Scheune ein Motorrad samt Zubehör zu stehlen. Er wurde aber vom Fahrzeugbesitzer gestört und gab Fersengeld. Erfolgreicher agierte er im Bezirk Horn: In Röhrenbach drang er in eine Maschinenhalle ein und stahl Werkzeug, Traktor-Batterien, Kettenöl, ein Baustellenradio und einen Montagerollwagen.

Auch in Winkl schlich er sich in eine offenstehende Maschinenhalle ein und entwendete diverse Akkuladegeräte und einen Trennscheibenschneider. Inn Weitersfeld beging er einen Treibstoffdiebstahl. In Fuglau und Kainrath scheiterte der Tscheche, weil er bei den Einbruchsversuchen gestört wurde und flüchten musste.

Nach den erfolglosen Coups versuchte der Kriminaltourist sein Glück im Bezirk Hollabrunn: In Pleissing beging er einen Treibstoffdiebstahl und in Wieselsfeld stahl er Motorradzubehör. Letztlich klickten aber die Handschellen. „Ich brauchte Geld zum Leben“, erklärte der Angeklagte vor Gericht. Der vorbestrafte Einbrecher wurde zu einer 40-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.