Eschen in Horn mussten weg. Mitarbeiter der Hoyos Guts- und Forstverwaltung schon mit Nachpflanzungen für Bäume im Naturpark beschäftigt.

Von Eduard Reininger. Erstellt am 11. Mai 2021 (07:02)
Im Naturpark mussten die geschädigten Eschen gefällt werden. Oberförster Robert Hafenscher von der Hoyos Guts- und Forstverwaltung Horn und Forstwart Stephan Bauer (v. l.) setzen Platanen, Elsbeeren und Eiben aus, um die „Waldlandschaft“ des Naturparks zu erhalten.
Eduard Reininger

Aufgrund des Eschentriebsterbens mussten die geschädigten Bäume im Naturpark gefällt werden. „Das Eschentriebsterben wird durch einen Pilz verursacht“, erklärte Oberförster Robert Hafenscher von der Hoyos Guts- und Forstverwaltung Horn. Eine direkte Bekämpfung der befallenen Bäume mit Fungiziden oder die Beseitigung des infektiösen Materials sei angesichts des weitverbreiteten Auftretens des verursachenden Pilzes und des langen Infektionszeitraums von Juni bis Oktober nicht möglich, sagt er.

„Daher war Gefahr in Verzug und die geschädigten Bäume mussten rasch entfernt werden“, betonte Hafenscher und fügte – nachdem es einige Proteste wegen der Fällungen gegeben hatte – beschwichtigend hinzu: „Wo jetzt kein Baum steht, kommt wieder ein Baum hin, um die Waldlandschaft des Naturparks zu erhalten.“

Die gefällten Eschen werden durch Platanen, Elsbeeren und Eiben ersetzt, um die Vielfalt des Baumbestandes zu garantieren. „Aber auch die Pflege der Naturverjüngung wird durch den Klimawandel in Zukunft nötig sein“, meinte Hafenscher. Sollten noch befallene Bäume entdeckt werden, so müssen auch die geschlägert werden. Hafenscher garantiert auch für diese Fälle die erneute Aufforstung.