Garser Wein wurde "getauft". Nach der erstmaligen Emmaus-Prozession zur Burg mit Gottesdienst in der Gertrudskirche wird der „Garser Wein“ gesegnet.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 20. April 2019 (04:15)
Rupert Kornell
Bürgermeister Martin Falk und der Wiener Galerist und Fotograf Peter Coeln werden Weinpatin Angelika Niedetzky assistieren.

Ungewöhnlicher „Auftakt“ zur traditionellen Segnung des Garser Weins 2019 am Ostermontag auf der Burg Gars. „Wir haben heuer erstmalig nicht nur die Weintaufe allein, sondern laden alle ein, an einem ,Emmaus-Prozession’ vom Hauptplatz zur Gertrudskirche bzw. zur Burg teilzunehmen“, rührt Bürgermeister Martin Falk die Werbetrommel für die erste große Veranstaltung der heurigen Saison auf der Burg.

Begleitet von der Garser Bürgermusik setzt sich der Zug am 22. April um 11 Uhr zum Burg-Berg in Bewegung, wo um 11.30 Uhr in der wunderbaren gotischen Kirche unterhalb der Burg zum Hochamt eine prachtvolle Messe von Colinet de Lannoys aus dem späten 15. Jahrhundert erklingt. Gewidmet ist sie Maria Sforza, der dritten Gattin von Kaiser Maximilian I., der vor exakt 500 Jahren verstarb – eine musikalisch-historische Klammer von den Babenbergern über die Habsburger ins Heute.

„Garser Wein 2019“ und Osterschinken

Als Interpreten konnte die dem Garser Publikum bereits vertraute „Cappella Splendor Solis“ unter der Leitung von Josef Stolz gewonnen werden. Die Festpredigt hält Prior Pater Michael Hüttl vom Stift Altenburg.

Anschließend geht es zur Weintaufe in den Burghof bzw. bei Schlechtwetter in den Festsaal. Dort wird dann um etwa 13 Uhr das Geheimnis um den/die Winzer und die Namen des Garser Weins 2019 gelüftet, nachdem mit Kabarettistin Angelika Niedetzky die Patin und mit Johann Groiß der Etikettenkünstler feststehen.

Und zum Abschluss gibt es nach der Weintaufe den neuen Wein natürlich zu verkosten und Osterschinken mit Brot.