Rasche Lösung: Neues Heim für „Wild Jumble“

Erstellt am 06. Oktober 2022 | 07:52
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Das Lagerhaus Hollabrunn-Horn stellte dem Chor Räume über Verkaufszentrum beim Silo zur Verfügung.

Der Chor „Wild Jumble“ hat ein neues Zuhause: Nachdem das alte Probenlokal für den weiteren Ausbau des Lagerhauses – das Lagerhaus Horn-Hollabrunn hat den Standort in Weitersfeld in den vergangenen Jahren wie berichtet stark ausgebaut, jetzt folgt noch eine neue Werkstätte – weichen muss, stellte das Lagerhaus dem Verein ein neues Haus zur Verfügung.

„Das Lagerhaus hat etwas für die Kultur über“, zeigte sich „Wild Jumble“-Chorleiter Manfred Kristen glücklich über die Lösung. Seit 1980 probte der von Kristen damals gegründete Jugend- und spätere Folkchor in der Hauptschule, bis ihm 1988 das ehemalige Verwaltungsgebäude des Weitersfelder Lagerhauses angeboten wurde. Dort haben sich dann die jungen Chormitglieder ein gemütliches Zuhause geschaffen. Ab dem Jahr 1994 wurde dieses Haus dann auch zum Heim für den von Kristen neu gegründeten Chor „Wild Jumble“, der in den Folgejahren durch seine Konzerte in der ganzen Region bekannt wurde.

Gemeinde steuerte 5.000 Euro Zuschuss bei

Jetzt muss dieses alte Gebäude der neuen Lagerhauswerkstätte weichen. Daher stellte das Lagerhaus dem Chor als Ersatz die Räumlichkeiten über dem Verkaufszentrum beim großen Silo zur Verfügung. „Dadurch haben wir jetzt mehr Platz und können neben unseren eigenen auch Möbel aus den bisherigen Büroräumen und sogar die vorhandene Küche mitverwenden“, freute sich Gründungsmitglied Herbert Kluka, der zusammen mit Kristen auch für das Ausmalen des neuen Chorheimes zuständig war. Der Dank gelte dem Lagerhaus mit Standortleiter Jochen Hübl für die gute Zusammenarbeit und die schnelle und kostengünstige Lösung der Quartierfrage.

„Und schnell ist auch der Umzug gegangen“, ergänzten Kathrin Trautenberger und Beatrix Sattler von der Damenriege, die mit anderen Helfern für die wohnliche Ausgestaltung der neuen Räume sorgten.

„Auch für die Gemeinde ist das eine Win-win-Lösung“, freute sich Bürgermeister Reinhard Nowak (ÖVP), der sich nun keine Gedanken um ein zweites Musikerheim machen muss und dem Ensemble dafür aus Mitteln der Marktgemeinde für die Ausgestaltung einen Zuschuss von 5.000 Euro gewährte.