Marienstatue vor Zerfall bewahrt. Gravierende Schäden an der Sandsteinskulptur machen Sanierung notwendig.

Von Rupert Kornell. Erstellt am 22. Mai 2020 (05:49)
Restaurator Markus Gradner (r.) hat Bildhauer Hannes Falkeis, der ihm beim Abbau der kompletten Säule assistiert, zur Seite.
Anton Ehrenberger

„Es sind etwa 30 Jahre her, dass die Marterln der Großgemeinde Gars renoviert wurden“, erinnert sich Anton Ehrenberger, Obmann des Zeitbrücke-Museums und damals Motor dieser Aktion. „Jetzt dokumentieren wir, wie‘s derzeit aussieht und was zu tun ist.“

Ein besonders renovierungsbedürftiges Objekt hat man in der 300 Jahre alten Mariensäule in Zitternberg gefunden. Die Sandsteinskulptur der Hl. Maria Immaculata – sie steht in der Nähe des Hochbehälters auf dem Weg nach Gars – wies dermaßen gravierende Schäden auf, dass sofortige Maßnahmen zur Sicherung und Erhaltung notwendig sind. Durch die Marienfigur ging ein durchgehender Riss, ein Schaden an der Basis machte die Säule bereits instabil.

Die Arbeiten werden zur Zeit vom akademischen Restaurator Markus Gradner, der auch eine Werkstatt in Thunau hat, mit Hilfe von Bildhauer Hannes Falkeis durchgeführt. Im Zuge der Restaurierung soll auch die Widmungsinschrift aus dem Jahr 1721 an der Säulenbasis wieder sichtbar gemacht werden.

Die Dokumentation der Restaurierungsarbeiten ist auch auf der Homepage des Zeitbrücke-Museums zu sehen: www.zeitbrücke.at.

Was Ehrenberger besonders freut: Die Kosten können größtenteils durch private Spenden aufgebracht werden.