Hosiner: „Saison war Wechselbad der Gefühle für mich“. Trotz 19 Treffer und sechs Assists stieg der Eisenstädter Philipp Hosiner mit Chemnitz aus der dritten deutschen Liga ab.

Von BVZ Redaktion. Erstellt am 12. Juli 2020 (06:15)
Philipp Hosiner erlebte mit Chemnitz eine Berg- und Talfahrt in der vergangenen Saison.
Ivansich

Philipp Hosiner und der FC Chemnitz mussten am letzten Spieltag vergangenes Wochenende auf Schützenhilfe hoffen. Selbst erledigten die Sachsen ihre Aufgabe eindrucksvoll, gewannen gegen den FC Hansa Rostock (der noch um den Aufstieg mitmischte) 4:2, Hosiner erzielte drei Tore.

Freude über den Hattrick kam dennoch keine auf, als man das Endergebnis vom direkten Konkurrenten Zwickau, der zwei Punkte vor Chemnitz lag, erfuhr: 0:0 in Mannheim. Damit war man punktegleich, aber aufgrund der schlechteren Tordifferenz abgestiegen.

Hosiner hatte dem Klub wieder Leben eingehaucht

„Das ist extrem bitter, wenn man wegen zwei Toren weniger absteigt. Wir haben alles gegeben, das Feld am letzten Spieltag mit erhobenem Haupt verlassen“, so Hosiner, für den die Saison eine richtige Achterbahn-Fahrt war.

Der Eisenstädter kam am achten Spieltag, als Chemnitz gerade einmal drei Punkte am Konto hatte und als Fixabsteiger gehandelt wurde. Doch Hosiner hauchte dem Klub wieder Leben ein. Mit 19 Treffern und sechs Assists war er maßgeblich daran beteiligt, dass der Klub bis zum Ende um den Klassenerhalt kämpfen konnte.

„In den letzten drei Spielen landeten fünf Schüsse am Aluminium“

Und da fehlte dann auch das nötige Glück „Es ist dann alles gegen uns gelaufen. Es gab viele enge Spiele, wo wir mit einem Tor Unterschied als bessere Mannschaft verloren hatten. In den letzten drei Spielen landeten fünf Schüsse am Aluminium.“

Wie es für Hosiner weitergeht, soll sich bald entscheiden, vorerst will er „ein oder zwei Wochen abschalten und den Kopf frei kriegen. Dann wird man sehen, welche Angebote am Tisch liegen, was konkret ist und dann werde ich mich so schnell wie möglich entscheiden.“