Innsbruck abgestiegen - Hartberg gerettet. Der FC Wacker Innsbruck ist nach nur einem Jahr in der Fußball-Bundesliga wieder abgestiegen. Weil Konkurrent TSV Hartberg am Samstag in der letzten Runde die Admira zu Hause mit 3:1 besiegte, nutzte den Tirolern auch ein 4:0-Heimsieg gegen den SV Mattersburg nichts mehr. Rapid Wien unterlag dem SCR Altach mit einem B-Team zu Hause mit 1:2.

Von APA Red. Erstellt am 25. Mai 2019 (18:54)
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Hartberg schaffte den Klassenerhalt durch ein 3:1 gegen die Admira

Für Innsbruck waren auch Tore von Matthäus Taferner (6.), Zlatko Dedic (11.), Stefan Meusburger (69.) und Alexander Gründler (87.) zu wenig. Am Ende fehlten je zwei Punkte auf Hartberg und die Admira und damit auf den Klassenerhalt. Als am Ende entscheidend erwies sich die 2:3-Niederlage vergangene Woche in der Südstadt.

"Es ist ein unbeschreiblich hässliches Gefühl", sagte Wacker-Torhüter Christopher Knett in einem ersten Sky-Interview. Innsbruck war zuletzt 2014 aus dem Oberhaus abgestiegen. Nach vier Jahren Zweitklassigkeit gelang dem Club erst im Vorjahr der Wiederaufstieg. Davor waren die Tiroler auch von 2008 bis 2010 nur in der zweithöchsten Spielklasse vertreten. Durch den Abstieg der Kampfmannschaft muss nun auch Wackers Zweitteam aus der 2. Liga absteigen.

Hartberg verhinderte den Abstieg im ersten Jahr der Bundesliga-Zugehörigkeit dank eines Doppelpacks von Dario Tadic (18., 60.) und eines Treffers von Kresimir Kovacevic (91.). Hätte es die Punktehalbierung nach dem Grunddurchgang nicht gegeben, wären die Steirer schon vor der letzten Runde gerettet gewesen.

Rapid und Mattersburg treffen am Dienstag (19.00 Uhr) in der ersten Runde des Play-offs um den letzten Startplatz in der Europa-League-Qualifikation aufeinander. Beide Trainer boten drei Tage vor dem Entscheidungsspiel Reservisten auf. Nie zuvor seit Gründung der Bundesliga 1974 hatte ein Verein sein Team im Vergleich zum vorangegangenen Spiel der gleichen Saison an allen elf Positionen verändert. Durch den neuen Modus war dies am Samstag gleich zweimal der Fall.

Der Sieger des Duells zwischen Rapid und Mattersburg kämpft am Donnerstag und am folgenden Sonntag in Hin- und Rückspiel gegen den Fünften der Meistergruppe um das letzte Europacup-Ticket.