FPÖ hinterfragt Bauprojekt in Mattersburg. Vor dem Hintergrund der Pleite der Commerzialbank Mattersburg hinterfragt die FPÖ Burgenland am Dienstag die Zukunft des in Mattersburg geplanten "Impulszentrum". Jenes "riesige" Grundstück im Stadtkern von Mattersburg, wo das mit Kosten von rund 30 Mio. Euro veranschlagte Projekt entstehen soll, soll dem Vernehmen nach der Commerzialbank gehören, so FPÖ-Klubobmann Johann Tschürtz.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 11. August 2020 (14:18)
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Abriss- und Räumungsarbeiten seien bereits durchgeführt worden. Nun stelle sich die Frage, wie der Grundstückskauf abgelaufen sei und ob dieses wirklich zur Gänze der Bank gehöre. "Was passiert jetzt mit dem Grundstück? Kommt das Grundstück jetzt in die Masse?", fragte Tschürtz.

Das im Dezember des Vorjahres präsentierte Vorhaben umfasst neben einem neuen Gebäude der Commerzialbank auch ein neues Rathaus sowie zwei weitere Gebäude mit Mietflächen und Parkplätze. Damals sollten von den Kosten rund 24,5 Mio. Euro auf die Commerzialbank und etwa 5,5 Mio. auf die Stadtgemeinde Mattersburg entfallen.

Die FPÖ fordere "eine lückenlose Aufklärung" des Commerzialbank-Skandals, so Tschürtz. Klärungsbedürftig sei nach Ansicht des FPÖ-Klubobmannes auch, ob es noch weitere Gold- bzw. Silbergeschenke von Ex-Bankvorstand Martin Pucher anlässlich runder Geburtstage an Bürgermeister und andere Amtsträger gegeben habe.