Frankfurter Eintracht im Topspiel gegen Gladbach. Auf Eintracht Frankfurt wartet nach dem turbulenten 2:2 in der Europa bei Schachtar Donezk in der deutschen Fußball-Bundesliga der nächste Gradmesser.

Von APA Red. Erstellt am 15. Februar 2019 (15:58)
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Frankfurts Rebic gegen Goalie Yann Sommer

Am Sonntag steht für den Tabellenfünften das Topspiel gegen den Dritten Borussia Mönchengladbach an. Die Eintracht will mit einem Heimsieg das von Leverkusen angeführte Verfolger-Paket weiter hinter sich lassen. Martin Hinteregger dachte weiter. "Wenn wir den Anschluss an die Champions-League-Plätze halten wollen, ist ein Sieg Pflicht", meinte der Kärntner, der in Charkiw mit seinem ersten Treffer im Frankfurter Trikot die Führung der Hessen erzielte. Das Remis lässt der Eintracht zwar alle Chancen auf das Erreichen des Achtelfinales, birgt aber auch Gefahren. Trainer Adi Hütter tat sich daher schwer, die Ausgangslage vor dem zweiten Duell am Donnerstag einzuordnen.

"Wir werden erst in einer Woche wissen, was das Ergebnis wert ist", sagte der Vorarlberger. Trotz 80-minütiger Überzahl wurde es für seine Elf nichts mit dem siebenten Sieg im siebenten Europa-League-Auftritt dieser Saison. Hütter ließ gegen Donezk den Franzosen Sebastien Haller draußen und sprengte damit sein magisches Dreieck. Luka Jovic und Ante Rebic gingen leer aus - gut möglich, dass die vom eigenen Torhüter Kevin Trapp unlängst als "Büffelherde" bezeichnete Offensivkräfte gegen Gladbach wieder gemeinsam auftreten.

Gladbach liegt acht Punkte hinter dem Spitzenreiter aus Dortmund und drei Zähler hinter den Bayern. Zuletzt kassierte das Team von Trainer Dieter Hecking ein 0:3 gegen Hertha BSC. Auf Frankfurt hat Gladbach immer noch beruhigende neun Zähler Vorsprung.

Der Vierte RB Leipzig gastiert ohne den gesperrten Konrad Laimer am Samstag in Stuttgart. Angesichts der sportlichen Misere der Schwaben scheint für die Leipziger ein Dreier Pflicht. Bei Stuttgart könnte die Zukunft von Trainer Markus Weinzierl womöglich auch davon abhängen, wie sich seine Elf präsentiert. Weinzierl setzte in seiner heiklen Situation auf die Unterstützung des neuen Stuttgarter Sportvorstands Thomas Hitzlsperger: "Thomas hat gesagt, dass er an meiner Seite ist."