Lainer traf bei erstem Gladbach-Sieg unter Rose. Großen Anteil am ersten Saisonsieg von Borussia Mönchengladbach in der deutschen Fußball-Bundesliga hat am Samstag Stefan Lainer gehabt. Der ÖFB-Teamverteidiger sorgte beim 3:1-Erfolg in Mainz in der 2. Runde für den zwischenzeitlichen Ausgleich, es war das erste Liga-Saisontor der Mannschaft des früheren Salzburg-Trainers Marco Rose.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 24. August 2019 (19:18)
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Stefan Lainer brachte Gladbach mit dem Ausgleich zurück ins Spiel

Gladbach hatte erst Vorteile, musste dann aber den Kopfballtreffer von Quaison verdauen (18.). Lainer, der den Freistoß verschuldete, durfte aber wenig später jubeln. Über Umwege landete der Ball vor den Füßen des Ex-Salzburgers, der aus kurzer Distanz wuchtig einschoss. Ein Doppelschlag durch Alhassane Plea (77.) und Breel Embolo (79.) ließ eine überschaubare Gladbach-Leistung versöhnlich enden. Bei den Verlierern gehörte Karim Onisiwo zu den auffälligsten Akteuren.

Den bereits zweiten klaren Erfolg fuhr Bayer Leverkusen ein. Die Elf von Trainer Peter Bosz, wo das Österreicher-Trio Julian Baumgartlinger, Aleksandar Dragovic und Ramazan Özcan auf der Bank saß, siegte in Düsseldorf ungefährdet mit 3:1. Der Erfolg hätte durchaus höher ausfallen können. Markus Suttner etwa verhinderte mit einer spektakulären Kopfball-Rettung auf der Linie zwischenzeitlich das 0:2, das wenig später durch Charles Aranguiz dennoch fiel (35.). Karim Bellarabi (39.), sorgte für das 3:0 zur Pause, die frühe Führung war aus einem Eigentor resultiert (6.).

Ebenfalls mit sechs Punkten steht Freiburg nach einem 3:1-Sieg nach Rückstand in Paderborn da. Das letztlich entscheidende 2:1 gelang Nils Petersen nach einem simplen langen Ball von ÖFB-Youngster Philipp Lienhart (40.).

Turbulent ging es in Hoffenheim zu, wo U21-Teamspieler Christoph Baumgartner Teil der im Vergleich zur Vorsaison völlig neu formierten Offensive war und etwa eine Stunde wirbeln durfte. Sein Landsmann Stefan Posch kam beim Bremer Kopfball-Führungstreffer von Niklas Füllkrug nicht in den Zweikampf (42.). Doch die TSG drehte die Partie in der zweiten Hälfte durch Ermin Bicakcic (54.) und Ihlas Bebou (59.). Zwar glich Yuya Osaka noch einmal für die Gäste aus, doch Pavel Kaderabek besorgte nach einer Ecke den Sieg.

Aufsteiger Union Berlin kam beim 1:1 in Augsburg zum ersten Punktgewinn seiner noch jungen Bundesliga-Geschichte. Die Gastgeber, bei denen Christopher Trimmel durchspielte, steigerten sich nach der Pause. Bei Augsburg gab es für ÖFB-Teamstürmer Michael Gregoritsch wenig zu "erben", Georg Teigl musste dieses Mal dem Schweizer Routinier Stephan Lichtsteiner auf der Rechtsverteidiger-Position Platz machen.