Ivanovic und Kvitova bei French-Open out

Erstellt am 31. Mai 2014 | 18:27
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Das Favoritensterben im Damen-Bewerb der French Open hat auch am Samstag seine Fortsetzung erlebt. Die als Nummer elf eingestufte ehemalige Paris-Siegerin Ana Ivanovic unterlag nach enttäuschender Leistung der Tschechin Lucie Safarova glatt 3:6,3:6. Ausgeschieden ist auch die einstige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova gegen Swetlana Kusnezowa. Bei den Herren steht David Ferrer im Achtelfinale.

"Ich habe zu Beginn der Partie zu viele Chancen ausgelassen", erklärte die enttäuschte Serbin Ivanovic. Fast zeitgleich mit ihr erwischte es auch Kvitova. Die als Nummer fünf gesetzte Tschechin verlor in 3:13 Stunden gegen die RussinKusnezowa, die 2009 in Paris triumphiert hatte, 7:6(3),1:6,7:9. 65 unerzwungene Fehler von Kvitova gaben letztlich den Ausschlag zugunsten von Kusnezowa, die nun am Montag im Achtelfinale auf Safarova trifft.

Die Weltranglistenvierte Simona Halep aus Rumänien kam dagegen souverän weiter. Die Juniorensiegerin von 2008 ließ der Spanierin Maria-Teresa Torro-Flor beim 6:3,6:0-Erfolg keine Chance. Halep ist als Nummer vier die bestgesetzte noch im Turnier befindliche Spielerin, nachdem Titelverteidigerin Serena Williams (USA-1), Li Na (CHN-2) und Agnieszka Radwanska (POL-3) alle bereits ausgeschieden sind.

Genauso souverän wie Halep agierten auch die als Nummer sechs gesetzte Serbin Jelena Jankovic, die über die Rumänin Sorana Cirstea mit 6:1,6:2 hinwegfegte, und Sara Errani. Die Italienerin, zuletzt Finalistin in Rom, gab gegen Julia Gluschko aus Israel überhaupt nur ein Game ab und bekommt es nun mit der ehemaligen Weltranglistenersten Jankovic zu tun.

Bei den Herren steht Titelverteidiger Rafael Nadal auch bei seiner zehnten French-Open-Teilnahme im Achtelfinale und bleibt im laufenden Turnier ohne Satzverlust. Der Tennis-Weltranglisten-Erste aus Spanien war zwei Tage nach seinem Zweitrundensieg über den Österreicher Dominic Thiem beim 6:2,7:5,6:2 gegen den Argentinier Leonardo Mayer am Samstag in Paris phasenweise aber doch stark gefordert.

"Es war ein tolles Gefühl, hier zu spielen. Mit diesem Platz verbinde ich viele Erinnerungen", sagte Nadal nach dem 2:17 Stunden langen Match auf dem voll besetzten Court Philippe Chatrier, in dem er lediglich zehn unerzwungene Fehler beging. Anschließend umarmte er den schwer erkrankten französischen Ex-Tennisprofi Jerome Golmard. Der 40-Jährige, einst 22. der Weltrangliste, hatte die Partie im Rollstuhl sitzend verfolgt.

Nadal ist seit seiner einzigen Paris-Niederlage im Jahr 2009 ungeschlagen und hält bei einem Rekord von 62:1 Siegen. In seiner nächsten Partie am Montag gegen den Weltranglisten-83. Dusan Lajovic aus Serbien ist Nadal erneut klarer Favorit. Allerdings hat auch sein Gegner bisher noch keinen Satz abgegeben.

Im Viertelfinale könnte auf den achtmaligen Paris-Sieger sein letztjähriger Endspielgegner David Ferrer warten. Der Weltranglisten-Fünfte aus Spanien besiegte den Südtiroler Andreas Seppi 6:2,7:6 (2),6:3. Ferrer trifft nun zunächst auf den Südafrikaner Kevin Anderson, der von der Aufgabe des Kroaten Ivo Karlovic wegen Rückenproblemen profitierte.