Erstellt am 12. September 2018, 17:32

von APA Red

Schubert gerade noch im Boulder-WM-Halbfinale. Vorstieg-Weltmeister Jakob Schubert hat bei der Kletter-WM in Innsbruck das Boulder-Halbfinale der besten 20 gerade noch erreicht. Seine Qualifikation war aber lange ungewiss, erst durch einen erfolgreichen Protest des österreichischen Verbandes kletterte der Tiroler in der Wertung noch in die Quali-Ränge vor.

Vorstieg-Weltmeister Jakob Schubert musste zittern  |  APA

Beim Quali-Sieg des Titelverteidigers Tomoa Narasaki (JPN) und Boulder-Gesamtweltcupsiegers Jernej Kruder (SLO) schaffte es mit Florian Klingler ein weiterer Österreicher - ebenfalls als Letzter seiner Gruppe - ins Semifinale.

"Das war heute ein Wechselbad der Gefühle", sagte Schubert, nachdem die Jury dem Protest gegen einen Zonengriff von Wadim Timonow stattgegeben hatte. Der Tiroler hatte zuvor gehörig um die Quali gezittert: "Ich saß den ganzen Nachmittag zuhause und habe mir die Szenen genau angesehen. Ich bin froh, dass unser Protest erfolgreich war. Alles andere hätte mich echt geärgert."

Mit seiner Leistung war der 27-Jährige "nicht unbedingt" zufrieden. "Aber im Moment ist mir das alles egal. Es ist ein Wahnsinn, dass ich es doch noch ins Halbfinale geschafft habe", sagte Schubert, dessen Chancen auf eine Topplatzierung in der Kombinations-Wertung (bestehend aus Vorstieg, Bouldern und Speed) nun deutlich gestiegen sind.