Aufruf zu globalem Generalstreik für Klimaschutz. Führende Mitglieder der Fridays-for-Future-Bewegung rufen zum globalen Generalstreik für mehr Klimaschutz. "Es ist Zeit für uns alle, massenhaften Widerstand zu leisten", schreiben die schwedische Initiatorin der Proteste, Greta Thunberg, und ihre deutsche Mitstreiterin Luisa Neubauer in einem Text, den die "Süddeutsche Zeitung" am Freitag veröffentlichen will.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 23. Mai 2019 (17:16)
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Fridays-for-Future-Bewegung ruft zu großen Taten auf

Der Aufruf wurde demnach gemeinsam mit Jugendlichen aus aller Welt verfasst. "Wir haben das Gefühl, dass viele Erwachsene noch nicht ganz verstanden haben, dass wir jungen Leute die Klimakrise nicht alleine aufhalten können", heißt es laut der Zeitung in dem Appell. "Tut uns leid, wenn Sie das nicht wahrhaben wollen." Der Kampf gegen den Klimawandel sei keine Aufgabe für eine einzelne Generation - "das ist eine Aufgabe für die gesamte Menschheit", heißt es in dem Aufruf weiter.

In einem weiteren Text melden sich laut der "Süddeutschen Zeitung" prominente erwachsene Unterstützer der vor allem von Schülern getragenen Bewegung Fridays for Future zu Wort. Auch die fordern demnach die Menschen auf der ganzen Welt auf, sich der Protestbewegung anzuschließen und am 20. September 2019 zu demonstrieren.

Zu den Unterzeichnern gehören dem Bericht zufolge die Bestseller-Autorinnen Naomi Klein und Margaret Atwood sowie der Hollywood-Schauspieler Mark Ruffalo. Auch zahlreiche namhafte Klima- und Wirtschaftsforscher unterstützten den Aufruf.