Erstellt am 16. September 2018, 06:53

von APA Red

Ausläufer von Taifun "Mangkhut" erreichen China. Nachdem Taifun "Mangkhut" auf den Philippinen mehr als zwei Dutzend Menschen das Leben gekostet hat, haben erste Ausläufer des Sturms China erreicht. Das nationale Wetteramt gab am Sonntag die höchste Taifun-Alarmstufe aus und warnte davor, dass "Mangkhut" der bisher stärkste Taifun werden könnte, der in diesem Jahr auf die chinesische Küste trifft.

Weltuntergangsstimmung in Kongkong  |  APA/dpa

Bisher hat "Mangkhut" auf den Philippinen mindestens 25 Menschenleben gefordert. Ein weiteres Todesopfer gab es in Taiwan, wo eine Frau von den hohen Wellen weggerissen wurde.

Voraussichtlich ab Sonntagnachmittag oder am Abend wird der Wirbelsturm mit voller Wucht die Südküste Chinas erreichen. Zehntausende Menschen wurden in Sicherheit gebracht und Schiffe zurück in die Häfen beordert. 

Auch die Millionenmetropole Hongkong bereitete sich am Sonntag auf den kompletten Stillstand vor und rief die höchste Taifun-Warnstufe der Stadt aus. Fernsehsender zeigten Bilder von starken Regenfällen, die sich über der Stadt entluden. 

Hunderte Flüge wurden gestrichen, der Nahverkehr eingeschränkt und Bewohner aus tief liegenden Gebieten in Sicherheit gebracht. Das Wetteramt warnte vor Sturmfluten und Überschwemmungen, die noch schwerere Verwüstungen anrichten könnten als Taifun "Hato" im vergangenen Jahr, für den Hongkong zuletzt die höchste Warnstufe ausgegeben hatte.  

Auch die für ihre Casinos- und Luxushotels bekannte Stadt Macau bereitete sich auf den Taifun vor. In der Stadt waren durch "Hato" - dem schlimmsten Taifun seit 50 Jahren - mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Behörden ordneten am Samstagabend die Schließung der Casinos der Stadt an.