Keine Bayern-Aufklärung zu Hoeneß nach letztem Spiel. Der FC Bayern München hat nach dem letzten Spiel auf der USA-Reise für keine Aufklärung zur Zukunft von Präsident Uli Hoeneß gesorgt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 24. Juli 2019 (10:18)
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Eine Stellungnahme des FCB zur Zukunft von Hoeneß gibt es noch nicht

Der 67-Jährige will nach Informationen der "Bild"-Zeitung auf der Mitgliederversammlung im November nicht zur Wiederwahl als Präsident des deutschen Fußball-Rekordmeisters antreten. Nach "Bild"-Informationen will Hoeneß auch den Aufsichtsratschef-Posten abgeben.

Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge äußerte sich am Dienstagabend in Kansas City nach dem 1:0 der Münchner gegen AC Milan im Children's Mercy Park Stadium nicht. Der Verein veröffentlichte bisher auch keine Stellungnahme. Der Bayern-Tross machte sich gleich nach dem Spiel auf die Heimreise. Nach dpa-Informationen kam die Nachricht aus Deutschland für den Club in Kansas völlig überraschend.

Trainer Niko Kovac antwortete bei der Pressekonferenz angesprochen auf Hoeneß, dass er gerne etwas sagen würde, aber es nicht könne, weil er "wirklich" nicht wisse, "wie viel Wahrheitsgehalt" in dem Medienbericht stecke. "Von daher nehmen Sie es mir nicht übel, wenn ich das jetzt nicht kommentiere", äußerte der 47-Jährige.

Die Münchner Profis hielten sich ebenfalls zurück. "Ich habe noch keine Informationen aus erster Hand", sagte Thomas Müller. David Alaba gestand, dass es "schwierig" sein würde, sich den FC Bayern ohne Hoeneß vorzustellen. "Im ersten Moment war das ein Schock, ich war auf so etwas nicht vorbereitet", wurde der ÖFB-Teamspieler von der "Bild"-Zeitung zitiert.

Für das Amt des Aufsichtsratschef hatte sich der 67-Jährige erst im vergangenen Dezember bis 2022 bestätigen lassen. Seit 40 Jahren bestimmt der Ex-Profi mit einer Unterbrechung während seiner Haftstrafe wegen Steuerhinterziehung zunächst als Manager und dann als Präsident die Geschicke des deutschen Rekordchampions.