14 von 66 Kinderzahnpasten im Öko-Test durchgefallen. Kariesvorsorge beginnt mit dem Durchbruch des ersten Zahns, heißt es. Für die Milchzähne sollte aber eine spezielle Kinderzahnpasta mit weniger Fluorid verwendet werden. Öko-Test hat 66 Produkte getestet, von denen 38 empfehlenswert sind. 14 Zahncremes fielen hingegen durch, informierte die Arbeiterkammer Oberösterreich am Freitag.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 31. Mai 2019 (10:26)
APA (dpa/Archiv)
Kinderzahnpasten sollten weniger Fluroid enthalten

Erwiesenermaßen schütze Fluorid zwar vor Karies, zu viel davon im Milchzahnalter könne jedoch zu einer Fluorose führen, warnen die Tester. Diese zeigt sich dann später durch Flecken auf bleibenden Zähnen. Weil das Fluorose-Risiko in den ersten sechs Lebensjahren besonders hoch sei, steckt in Kinderzahncremes weniger Fluorid wie in herkömmlichen. Einige enthalten sogar gar keins, dann - aber nur dann - sollte das Kind Fluoridtabletten lutschen, lautet der Rat.

Egal ob vor oder nach dem Zahnwechsel, die Auswahl guter Produkte für den Nachwuchs ist hoch. Von den 66 überprüften Produkten erhielten 36 ein "Sehr gut" und zwei ein "Gut". Das Ergebnis hätte laut Öko-Test deutlich besser ausfallen können, wenn die Hersteller genauere Angaben machen würden. So fehlten bei einer Reihe Informationen zur Dosierung und Anwendungshäufigkeit sowie eine genaue Altersangabe.

Elf Kinder- und drei Jugendzahnpasten wurden jedoch wegen problematischer Inhaltsstoffe als "mangelhaft" oder "unzufriedenstellend" eingestuft. So haben die Tester vereinzelt gesundheitsschädigendes Cadmium, Blei, Antimon, Aluminium und Zink darin nachgewiesen.