Lawinengefahr im Westen stellenweise "sehr heikel". Die Lawinengefahr im Westen Österreichs bleibt weiterhin groß. Während der Lawinenwarndienst Vorarlberg die Gefahr am Samstag wieder von Stufe 4 auf 3 senkte, blieb es in Tirol bei der zweithöchsten Warnstufe 4. Die Prognosen für das Wochenende sind unterschiedlich und abhängig von lokalen Bedingungen.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 16. März 2019 (09:53)
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Die Lawinengefahr bleibt groß

Der Tiroler Lawinenwarndienst sprachen von einer "weiterhin sehr heiklen Lawinensituation": Neu- und Triebschnee von Freitag blieben störanfällig, es komme zu einem Anstieg der Gefahr von Nass- und Gleitschneelawinen mit der tageszeitlichen Erwärmung und der Sonneneinstrahlung. "An diesem ersten sonnigen Tag ist Zurückhaltung angebracht. Viel Neuschnee und Triebschnee vom Freitag müssen an allen Expositionen oberhalb von rund 2.200 m vorsichtig beurteilt werden. Schon einzelne Wintersportler können an vielen Orten Lawinen auslösen, auch große", so der Lawinenwarndienst Tirol. In der Tendenz bleibe die Lawinengefahr für weite Teile Tirols "erheblich".

Ausschlaggebend für Warnstufe 4, die für Vorarlberg am Freitagmittag kurzfristig ausgegeben worden waren, waren die auch hier registrierten ausgiebigen Neuschneefälle, die lokal die Schneedecke um bis zu 90 cm anwachsen hatten lassen. In Vorarlberg wurde am Samstag die Lawinengefahr als in der Tendenz "fallend" bezeichnet. Im Detail wurde die Gefahr durch trockene Lawinen am Sonntag als abnehmend konstatiert, die Gefahr von Nass- und Gleitschneelawinen werde am Sonntag im Tagesverlauf jedoch ansteigen und am Montag mit der erwarteten Abkühlung abnehmen.