Erstellt am 13. September 2018, 02:30

von APA Red

Innenministerkonferenz zu Migration und Sicherheit. Nur wenige Wochen nach ihrem informellen Treffen in Innsbruck treffen die Innenminister der EU im Rahmen des österreichischen EU-Ratsvorsitzes erneut aufeinander, um über Migration und Sicherheit zu beraten.

Bereits im Juli gab es ein Treffen in Innsbruck  |  APA

An der Konferenz im Wiener Austria Center nehmen am Donnerstag auch die Minister der Westbalkan-Staaten, am Freitag die Minister einiger nordafrikanischer Staaten teil.

Dementsprechend liegt der inhaltliche Fokus am Donnerstag auf der Kooperation mit dem Westbalkan und der Republik Moldau in den Bereichen Polizeiliches, Asyl, Migration und Grenzschutz. Auch am Freitag steht das Thema Außengrenzschutz - diesmal im Raum Nordafrika - im Mittelpunkt; Vertreter aus Ägypten, Algerien, Libyen, Mali, Marokko, Niger, Tschad und Tunesien werden erwartet. Neben den Ministern werden bei der Konferenz auch der EU-Migrationskommissar Dimitris Avramopoulos, EU-Sicherheitskommissar Julian King, der Anti-Terrorismus-Koordinator der EU, Gilles de Kerchove, sowie Frontex-Direktor Fabrice Leggeri, Vertreter von Interpol, Europol, der Internationalen Organisation für Migration (IOM) oder dem UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) erwartet.

Begleitet wird die Konferenz von verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Mehr als 900 Soldaten und 24 Militärluftfahrzeuge werden den Luftraum verstärkt überwachen. Rund um die Wagramer Straße kann es vor allem in der Früh zu Verzögerungen kommen, am Abend wird die Wagramer Straße aufgrund einer Demonstration gegen die europäische Asylpolitik, bei der rund 2.000 Teilnehmer erwartet werden, in beide Fahrtrichtungen gesperrt.