Vorfall mit offener Zugtür auf U1 wird untersucht. Eine Garnitur der U-Bahnlinie U1 ist Montagvormittag mit einer offenstehenden Waggontür losgefahren. Eine Sprecherin der Wiener Linien bestätigte entsprechende Medienberichte und betonte, dass das Fahrsicherheitssystem solche Vorkommnisse eigentlich unmöglich machen sollte. Warum dies ausnahmsweise nicht der Fall gewesen sei, werde derzeit geprüft.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 21. Januar 2020 (11:01)
Tür der U-Bahn schloss nicht
APA (Symbolbild)

Die U1 war gegen 8.45 Uhr in der Station Vorgartenstraße losgefahren, wobei bei einem Waggon eine der zweiteiligen Türen auf einer Seite nicht zugegangen war. Der Zug sei bei der nächsten Station, dem Praterstern, eingezogen worden, sagte Sprecherin Lisa Schmid. Verletzt wurde niemand.

Zum Vorfall selbst verwies die Sprecherin auf das Fahrsicherheitssystem und meinte: "Das kann normalerweise gar nicht passieren. Das System stellt eigentlich sicher, dass der Fahrer eine offene Tür bemerkt, der Zug fährt dann nicht los." Es müsse ein technischer Defekt vorgelegen sein. Grundsätzlich appellierten die Wiener Linien an alle Fahrgäste, Vorfälle immer sofort über die Notsprecheinrichtungen zu melden. Die Information komme dann direkt zum Fahrer, der entsprechend reagieren könne.

Noch nicht restlos geklärt ist auch die Ursache für einen Unfall mit einem Bus der Linie 26A am Montagvormittag in Groß Enzersdorf (Bezirk Gänserndorf). Das Fahrzeug krachte in die alte Stadtmauer, drei Fahrgäste und der Lenker wurden leicht verletzt. Der Chauffeur hatte angegeben, ihm sei kurz schwarz vor Augen geworden. Er sei noch nicht wieder im Dienst zurück, sagte Schmid. Sobald es dem Mann besser geht, werde der Vorfall aufgearbeitet.