So entsteht die NÖN. Zeitungmachen | 25 Kinder erfuhren beim Zeitungs-Workshop im Rahmen der Kinder Business Week viel über Druck und Journalismus.

Von Daniel Lohninger. Update am 23. Juli 2018 (16:36)

Woher weißt du, was in der Schule passiert? Wie dein Lieblingsverein gespielt hat? Wann endlich der Radweg eröffnet wird oder wie die neue Rutsche im Schwimmbad aussieht? Die Antworten auf diese Fragen findest du in der NÖN. Wie die Nachrichten in die Zeitung kommen, wie eine Zeitung gedruckt wird und wie schnell es geht, dass ein Foto auf einem der Online-Channels der NÖN zu finden ist, erfuhren 25 Kinder beim Workshop von NÖN und NP-Druck im Rahmen der Kinder Business Week 2018.

Von der Zeitreise zum Live-Interview

Los ging die Zeitreise bei Johannes Gutenberg, dem Erfinder des Buchdrucks. Ohne Druck gäbe es kein Buch, aber auch keine Zeitung. "Schön, dass so gut wie alle Kids, die diesen Workshop besucht haben, regelmäßig Zeitung lesen und richtige Bücherwürmer dabei waren", freuen sich NÖN-Chefredakteur Daniel Lohninger und NÖN-Marketingleiter Robert Richter. Die Kinder druckten unter fachkundiger Anleitung von Andreas Tesar und Hannes Mitmasser (NP Druck) auch ihr eigenes Workshop-Zertifikat, für das sie selbst ihre Namen mit beweglichen Druck-Lettern setzten.

Die Kids erfuhren in dem Workshop auch, dass die NÖN auf eine 150-jährige Geschichte zurückblicken kann - und wie sich das Zeitungmachen in diesen Jahrzehnten verändert hat. Aber auch, wie sich der Beruf des Journalisten verändert hat.

Was muss ein Journalist können? "Schreiben" war die häufigste Antwort der Kinder auf diese Frage. Wichtig seien aber auch Recherche, Neugierde, Genauigkeit und Sachwissen, waren sich die Kids einig. Manche von ihnen sammelten bei der Kinder-Business-Week bereits erste journalistische Erfahrung: Sie waren als "rasende Reporter" mit Kamera, Block und Kugelschreiber unterwegs, hielten die besten Momente fest und schrieben Berichte über die Workshops für die NÖNi-Kinderzeitung.

Die NÖNi-Kinderzeitung erscheint jeden Tag und wird von den Kindern selbst geschrieben. "Eine tolle Gelegenheit", freut sich Marco. 

Zum Abschluss des Workshops gab es für die Teilnehmer eine besondere Gelegenheit: ein Live-Interview vor laufender Kamera. Jeder Workshop-Teilnehmer stellte seinem Sitznachbarn drei Fragen, wobei sich die Kleinen als durchaus kreativ erwiesen. "Was ist dein Lieblings-Computerspiel?" war gerade bei den Burschen eine beliebte Frage. "Woher kommst du?" und "Wie heißt du?" waren die häufigsten Fragen. Die Interview sind ab Montag auf NÖN.at/kbw zu finden - laufend aktualisiert gibt es die besten Fotos der Kinder Business Week sowie sämtliche NÖNi Kinderzeitungen zum Download.

Als Erinnerung an den Workshop ging sofort ein Gruppenfoto auf der Facebook-Seite der NÖN online. "Wer hat denn heute noch Facebook", fragten erstaunt manche Kinder. Und bewiesen damit, wie schnell sich die Medienwelt ändert.