Finanzierung für Workout Park im Aupark scheiterte. Über Spenden wollte die Stadtgemeinde die neue Parkour-Stätte im Aupark finanzieren. 75.000 Euro waren das Ziel, gesammelt wurden 3.450 Euro. Neuer Anlauf geplant.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 18. September 2019 (04:00)
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Das ambitionierte Ziel– 75.000 Euro – wurde nicht erreicht. Der Workout Park, dessen Realisierung von der Bevölkerung finanziert werden soll.

„Je nach Geschwindigkeit der Finanzierung könnte der neue Workout Park schon im Sommer 2019 realisiert werden“ – die Pläne für den Bewegungspark beim Aupark waren groß. Doch es scheitert am Geld: Über Crowd Funding, also Spender der Bevölkerung, hätte die Sportstätte finanziert werden sollen. Das ambitionierte Ziel von 75.000 Euro wurde nicht einmal ansatzweise erreicht.

Lediglich 3.450 Euro ist den Klosterneuburgern der Parkour-Park wert. 28 Förderer spendeten zwischen 1. Mai und 15. September. Der Aufruf ist seit Sonntag beendet – für Stadtrat Christoph Kaufmann kein Grund, aufzugeben: „Wir werden mit geänderten Spenden-Summen und neuen Dimensionen verlängern.“ Im Herbst soll das Crowd Funding wieder starten – mit Werbevideo und dem neuen Plan, den Park etappenweise zu errichten. Kaufmann: „Wir werden das Projekt billiger machen und nicht gleich komplett ausbauen.“

Neustart mit mehr Präsenz und Video

Bis zum Relaunch des Spendenaufrufs will der Stadtrat und Landtagsabgeordnete die Klosterneuburger bewegen, das Projekt zu unterstützen: „Wir haben viel gutes Feedback. Von ,Das ist eine Super-Sache‘ zu einer tatsächlichen Spende ist ein weiter Weg, wir müssen Leute auf das Projekt aufmerksam machen“, erklärt Kaufmann. Die Stadtgemeinde selbst könne den Workout-Park budgetär alleine nicht stemmen – andere Anliegen haben in den Stadtfinanzen Priorität.

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