7 Einsätze in 17 Stunden für die Klosterneuburger FF. Der Heilige Abend war für die Feuerwehr Klosterneuburg keineswegs ruhig und besinnlich - etliche Einsätze hielten die Florianis zu Weihnachten auf Trab.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 25. Dezember 2018 (18:37)

Der 24. Dezember begann für die Feuerwehr mit einem Wassergebrechen in der Steigergasse: Gegen 8.02 Uhr wurde der 1. Zug zu einem Wasserschaden in ein Wohnhaus am Ölberg alarmiert.

Durch ein geöffnetes Dachflächenfenster war Wasser in das Gebäude eingedrungen. Die Einsatzkräfte der Klosterneuburger Wehr konnten das Fenster wieder verschließen und mit einem Draht sichern. Nach einer knappen Stunde war der Einsatz beendet.

Nur 50 Minuten nach dem Wasserschaden in der Steigergasse sorgte eine Brandmelderauslösung im Industriegebiet für einen weiteren Einsatz. In einer Bäckerei hatte Wasserdampf einen Brandmelder ausgelöst. Die Einsatzkräfte kontrollierten das Objekt und stellen danach die Brandmeldeanlage wieder zurück.

Auch der dritte Einsatz des Tages ließ nicht lange auf sich warten, um 9.55 Uhr wurde der 1. Zug erneut zu einem Wassergebrechen alarmiert. In der Adalbert Stiftergasse sammelte sich auf einem Balkon laut einer Aussendung der Feuerwehr "ca. 20 cm Wasser. Durch Freimachen des Abflusses konnte dann das Wasser wieder ungehindert abfließen."

Dramatische Szenen spielten sich dann am Nachmittag ab: Zwei Erwachsene und ein Kind waren den Treppelweg an der Donau entlang spaziert; was sie dabei nicht bemerkten, war der rasch ansteigende Donaupegel - was dazu führte, dass die Drei im Bereich des Gasthauses "Donaustubn" fest saßen. Das Wasser stieg in kürzester Zeit so rasch an, dass ein verlassen der Pionierinsel nicht mehr möglich war.

Die Einsatzkräfte wurden gegen 16.52 Uhr zur Menschenrettung alarmiert. Mit zwei Großfahrzeugen wurde noch versucht, die Pionierinsel über die bereits übefluteten Straßen zu erreichen, was aber nicht mehr möglich war. Schlussendlich wurden die Personen mit einem Rettungsboot der Feuerwehr gerettet. Sie wurden sicher an Land gebracht.

Noch während der Menschenrettung wurde der 2. Zug der Feuerwehr Klosterneuburg zu einem umgestürzten Bauzaun in das Gschwendt alarmiert. Die Einsatzkräfte stellten den Zaun wieder auf. Um ein erneutes Umfallen zu vermeiden, wurde der Zaun gesichert.

Für den sechsten Einsatz an diesem Tag sorgte eine Fahrzeugbergung auf der Pionierinsel. Aufgrund des raschen Anstieges des Donaupegels konnte eine Fahrzeuglenkerin nicht mehr rechtzeitig die Pionierinsel verlassen. Mit dem Wechselladerfahrzeug brachten die Florianis den Pkw auf einen nahe gelegenen Parkplatz.

Noch in der Nacht, also bereits am ersten Weihnachtsfeiertag wurde die Feuerwehr Klosterneuburg gegen 0.46 Uhr zu einer Brandmelderauslösung in den Büropark Donau gerufen. Auch diesmal löste ein Brandmelder in einer Bäckerei aus. Die Einsatzkräfte kontrollierten den Melder und stellten die Brandmeldeanlage wieder zurück.