Gold für Rotweincuvée aus Klosterneuburg. Die Höhere Bundeslehranstalt für Wein- und Obstbau kann sich seit Anfang März über eine weitere Goldmedaille, diesmal von internationalen „Vinalis Paris“, freuen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 05. April 2020 (03:59)
„Der Wein ist augenscheinlich wirklich internationale Spitzenklasse. Ich bin stolz auf die Arbeit meiner Kollegen“, freut sich HBLA-und BA-Direktor Reinhard Eder (r.) über eine weitere Goldmedaille für die Rotweincuvée CSM bei der „Vinalis Paris“. Zuvor hat die Cuvée bereits bei einer Prämierung in Deutschland Gold geholt.
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Bei der Anfang März bereits zum 26. Mal von dem französischen Önologenverband veranstalten internationalen Weinbewertung „Vinalis Paris“ wurde die Rotweincuvée „CSM -2016“ der Höheren Bundeslehranstalt und Bundesamt für Wein- und Obstbau (HBLAuBA), Klosterneuburg mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

Gerade einmal rund neun Prozent aller eingereichten Weine (etwa 3.000 Muster aus der ganzen Welt) werden dabei von den sehr kritischen Weinjuroren derartig gewürdigt. Besonders bei Cuvées aus den Bordelaiser Sorten (Cabernet Sauvignon und Merlot) sind die Juroren erfahren und sehr sensibel – somit ist eine Auszeichnung mit Gold für die HBLAuBA noch höher einzustufen.

Mit dieser Goldmedaille, die der Goldmedaille beim Deutschen Weinpreis Mundus Vini folgt, ist nun wohl zweifelsfrei bewiesen, dass die von der HBLAuBA produzierten Rotweine nicht nur in Österreich, sondern auch weltweit zur absoluten Spitzenklasse zählen.

Gold von Deutschland und Frankreich

Dies ist umso bemerkenswerter, da ja Klosterneuburg bis vor einigen Jahren nicht gerade als „Rotweinmekka“, sondern als typisches Weißweingebiet eingestuft wurde. Für diesen Wandel dürften mehrere Faktoren wie beispielsweise die innovative Ausstattung im neuen Kellertechnikum, aber auch das hohe Wissen und insbesondere Fingerspitzengefühl der handelnden Personen in der Kellerwirtschaft sowie die qualitätsorientierte, professionelle Arbeit im Weingarten, aber zu guterletzt auch der Klimawandel und die Auswirkungen auf Österreich verantwortlich sein.