Klosterneuburg Duchesses ziehen ins Cupfinale ein. Wenige Stunden, nachdem UBI Graz sich für das Cupfinale qualifizierte, traten die BK-Duchess im gut gefüllten Happyland gegen die Timberwolves an, um zu bestimmen, wer die Finalpaarung komplettiert.

Von Christoph Nurschinger. Erstellt am 19. Januar 2020 (20:11)
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Die Klosterneuburgerinnen gingen als klare Favoritinnen in die Semifinalbegegnung mit den Schlusslichtern der Bundesligatabelle. Bettina Kunz brachte den Motor der Gastgeberinnen früh ins Laufen. Gemeinsam mit Lilla Horvath brachte sie die Hausherrinnen schnell mit 10:0 in Führung.

Danach waren die Timberwolves zumindest defensiv im Spiel angekommen, doch die Klosterneuburgerinnen blieben am Drücker. Mit aggressiver Verteidigung erhöhten die Duchhesses den Druck weiter, sodass die Wienerinnen erst nach fast sieben Minuten zum ersten Korberfolg kamen.

Zwischenstand nach dem ersten Viertel: Ein deutliches 22:04, welches auch den Spielverlauf wiederspiegelte. Einzige Schrecksekunde aus Klosterneuburger Sicht war, dass Zoe Sonvilla nach einem Kurzeinsatz angeschlagen das Feld verlassen musste. Sie konnte aber kurz vor der Halbzeitpause wieder am Spiel teilnehmen.

Im zweiten Viertel kamen die Timberwolves besser mit der aggressiven Duchess-Defensive zurecht und konnten halbwegs mithalten. Das lag zum Teil aber auch daran, dass die Trefferquote der Hausherrinnen im zweiten Abschnitt deutlich absackte. Auch in der Defensive fehlte der Fokus in einigen Situationen, wodurch die Wienerinnen bis zur Halbzeit auf 38:23 aufholen konnten.

Timberwolves ohne Korb im dritten Viertel

Die zweite Hälfte wurde durch zwei Punkte von Michi Macho eröffnet, danach diktierten aber die Defensivabteilungen das Geschehen für mehrere Minuten, bis Lilla Horvath die Korbflaute nach drei Minuten beendete. Bei den Timberwolves lief in in diesem Abschnitt offensiv nichts. Die Defensive der Duchesses wirkte wieder fokussierter und hielt die Wienerinnen in diesem Abschnitt somit ohne Korb.

Im letzten Viertel wirkte der Fokus des dritten Abschnitts wieder ein wenig verflogen. Nach ein paar schönen Einzelaktionen versuchten die Klosterneuburgerinnen es mit der Brechstange und die Timberwolves spielten wieder besser mit. Auch Coach Stelzhammer wirkte nicht zufrieden und nahm nach fünf Minuten ein Timeout und ein paar Umstellungen vor. Wirklich spannend war das Spiel in dieser Phase aber ohnehin nicht mehr. Der Vorsprung der Duchesses war bereits uneinholbar und so brachten die Klosterneuburgerinnen ihren Vorsprung sicher über die Zeit, um mit einem 65:32 Erfolg ins Cupfinale einzuziehen.