Cholesterin: Der Apfel kann helfen

Erstellt am 23. Jänner 2023 | 08:41
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Ein Geheimrezept von Prof. Hademar Bankhofer: Probieren Sie's doch einfach einmal aus.
Foto: Bankhofer
Probieren Sie's doch einfach einmal aus: Klosterneuburgs Gesundheitsexperte Prof. Hademar Bankhofer über Äpfel als Naturarznei.

Das beliebteste Obst der Österreicher ist der Apfel. Am meisten gefragt: der gelbe süße Gold Delicious, gefolgt vom rotgrünen süßsäuerlichen Jonagold und vom roten säuerlichen Idared. Aber auch der feste süße Gala und der süßwürzige, knackige Breburn werden gern gekauft. Der süßsäuerliche, gelbrote oder grünrote Elstar findet immer mehr Freunde, während der weinrote, süßwürzige McIntosch nicht mehr so sehr wie früher gefragt ist. Aber alle haben sie eine hervorragende Eigenschaft: Äpfel sind eine Naturarznei gegen viele gesundheitliche Probleme:

  • Der US-Arzt Prof. Dr. Ancel Keys aus Minneapolis hat in einer Studie nachgewiesen: Ein Apfel vor dem Zubettgehen kann einen tiefen, festen Schlaf vermitteln. Die Wirkstoffe des Apfels sorgen für eine gleichmäßige Verteilung des Blutzuckers während der Nacht.
  • Prof. Dr. Helmut Sinzinger von der Universität Wien hat herausgefunden: Der Apfelquellstoff Pektin und die im Apfel enthaltene Pottasche senken zu hohe Cholesterinwerte und beugen somit einer vorzeitigen Arteriosklerose vor und stärken das Herz.
  • Äpfel wirken aber auch gegen Bluthochdruck. Sie schwemmen übermäßige Mengen an Kochsalz und Wasser aus dem Organismus. Dadurch entsteht die blutdrucksenkende Wirkung.
  • Wenn man die ersten Anzeichen einer Migräne verspürt, kann man sehr oft mit dem Genuss eines Apfels den Anfall verhindern.
  • Der amerikanische Arzt Dr. Jeffrey S. Hyams empfiehlt einen Apfel vor dem Essen zur Förderung des Stuhlganges und zur Bekämpfung der sehr verbreiteten Verstopfung. Die Erklärung: Äpfel regulieren das Wachstum der gesunden Darmflora.

Das alles haben unsere Großeltern und Urgroßeltern noch nicht im Detail gewusst. Aber mit dem seinerzeit gängigen Spruch „Ein Apfel am Tag spart den Arzt!“ haben sie die mannigfache Wirkung des Apfel geahnt. Wobei man heute sagen muss: Ein Apfel am Tag ist zu wenig. Man sollte eigentlich drei Äpfel essen, um entsprechende Mengen an Vitalstoffen zu tanken.