Wenn man das Wetter fühlt: Naturrezepte aus alter Zeit

Probieren Sie's doch einfach einmal aus: Klosterneuburgs Gesundheitsexperte Hademar Bankhofer gibt Tipps gegen Wetterfühligkeit.

Erstellt am 26. Oktober 2021 | 07:07
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Geheimtipps und -rezepte von Hademar Bankhofer: Probieren Sie's doch einfach einmal aus.
Foto: Bankhofer

Ein überaus anstrengender Sommer liegt hinter uns. Und der Herbst wird nicht viel anders. Extreme Temperaturunterschiede wechseln sich ab. Und es gibt zwischendurch immer wieder Regenperioden mit heftigen Niederschlägen. Wer zu Wetterfühligkeit neigt, der leidet in diesem Jahr besonders häufig unter Konzentrationsstörungen, Lustlosigkeit, Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopf- und Gliederschmerzen sowie unter Gereiztheit.

Auch Columbus oder Mozart klagten über Wetterfühligkeit

Das Phänomen der Wetterfühligkeit ist uralt. Columbus, Mozart, Richard Wagner: Sie alle klagten über Wetterfühligkeit. Daher gibt es seit Langem Naturrezepte aus alter Zeit. Viele greifen darauf zurück und verzichten auf chemische Schmerzmittel. Zu den alten Rezepten zählt der Melissentee. Man trinkt bei Wetterfühligkeitsbeschwerden drei Tassen über den Tag verteilt. Oder man lässt drei Mal täglich einen Esslöffel frisch gepressten Zwiebelsaft langsam im Mund zergehen, den man mit ganz wenig Honig verrührt.

Es gibt aber ein klassisches Rezept gegen die Wetterfühligkeit, das unsere Urgroßmütter so gerne angewendet haben, weil es für zuhause genau so praktisch ist wie für unterwegs. Seltsamerweise ist dieses Rezept in vielen Familien in Vergessenheit geraten. Es ist das Riechfläschchen gegen die Wetterfühligkeit, das in früheren Zeiten viele Frauen immer in ihrer Handtasche dabei hatten. Vielleicht haben Sie sich auch schon einmal gefragt: Was war denn da in diesem Riechfläschchen Geheimes? Es lohnt auch heute noch, selbst so ein Riechfläschchen gegen hartnäckige Wetterfühligkeitsattacken vorzubereiten. Und so wird es gemacht:

  • Holen Sie sich aus der Apotheke ein dunkelbraunes Glasfläschchen mit 20 ml Inhalt und füllen Sie es mit kalt gepresstem Sonnenblumenöl.
  • Dazu geben Sie vier Tropfen Pfefferminzöl, zwei Tropfen Basilikumöl, einen Tropfen Angelikaöl sowie einen Tropfen Zypressenöl.
  • Schütteln Sie das Fläschchen kräftig durch und verschließen Sie es gut.
  • Wenn Sie dann wieder einmal von der Wetterfühligkeit heftig gepackt werden, öffnen Sie das Fläschchen, so wie es früher unsere Großmütter getan haben, riechen Sie intensiv daran und warten Sie auf die positive Wirkung.