Klosterneuburg

Erstellt am 18. Januar 2019, 04:49

von Christoph Hornstein

Altes verbessern und in Neues investieren. Status quo Happyland Problemkind Nummer eins ist Wärmepumpe. Steigendes Angebot vor allem bei Kursen. Kletterhalle bleibt.

Gemeinsam für das Happyland: Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager und Geschäftsführer Wolfgang Ziegler blicken in eine rosige Happyland-Zukunft.  |  Strasnik

Mit einer Pressekonferenz meldete sich diesen Montag die Führung des Happylands zu Wort. Geschäftsführer Wolfgang Ziegler: „Sowohl infrastrukturell als auch inhaltlich stehen im Jahr 2019 Erweiterungen auf dem Programm, die die Positionierung des Happylands als generationsübergreifendes Sport- und Freizeitzentrum festigen. Investiert wird nicht nur in neue Bereiche, auch die bestehende Infrastruktur wird laufend verbessert.“

Natürlich waren auch die Pannen der Sanierung Thema. „71 Prozent der Empfehlungen des RH-Berichts wurden bisher schon abgearbeitet“, verkündet Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager als Eigentümervertreter des Happyland. Der Rest werde in den nächsten Jahren erledigt, verspricht er. Einen offenen Streit gäbe es bei der nicht funktionierenden Wärmepumpe. Durch einen Planungsfehler sei sie überdimensioniert und daher nicht funktionsfähig. „Ich schließe in dieser Causa ein gerichtliches Verfahren nicht aus“, so der Bürgermeister kämpferisch. Consulter Michael Stowasser wird die Geschäftsführung weiter unterstützen und Ex-Geschäftsführer Stefan Konvicka stundenweise zur Beratung herangezogen.

In Sachen Kommunalisierung – also die Überführung der Happyland GmbH in die Stadtgemeinde – wird geprüft. Bürgermeister Schmuckenschlager hält aber rein gar nichts davon: „Das wäre ein Wahnsinn und hätte eine große negative Auswirkung auf den Personalsektor.“ Die Zukunft des Happylands sieht Schmuckenschlager rosig: „Jetzt, nach der Sanierung, kann man viel Energie in zukunftsorientierte Projekte stecken.“

Happyland-Angebot steigt weiter

Derzeit bietet das Happyland neben der erfolgreich etablierten Aqua-Fitness die Kurse Pilates für Anfänger, Balance & Zirkeltraining, Rückenfit & Stretching sowie Bodywork, Mobilisation & Stretching an. Bis zur Fertigstellung des Gymnastikraums im Juli 2019 werden die genannten Kurse zwei Mal vormittags in der Kletterhalle des Happyland abgehalten. „In Zukunft werden wir die Kursfrequenz deutlich erhöhen und vor allem auch für Berufstätige Abendkurse anbieten“, erläutert Geschäftsführer Ziegler.

Aufgrund der Kündigung durch den bisherigen Pächter „Alpenverein Kletteranlage Klosterneuburg GmbH“, wird der Klettereibetrieb seit 1. Jänner von der Sportstätten Klosterneuburg GmbH geleitet. „Weder die interimsmäßige Abhaltung der Fitness-Kurse noch die aktuelle Betreibersituation bedeuten
eine Einschränkung für den laufenden Betrieb“, erklärt Ziegler die Situation. Derzeit führt das Happyland konkrete Gespräche mit einem potenziellen neuen Klettersport-Partner, evaluiert werden aber auch die Möglichkeiten, die Kletterhalle zukünftig selber zu betreiben.

Was Veranstaltungen betrifft, gibt es mit dem „Tag des Sports“ am 4. Mai ein besonderes Highlight. Im Vorjahr besuchten 5.000 Sportinteressierte die Veranstaltung.