Erstellt am 09. Juni 2018, 05:20

von NÖN Redaktion

Die Früchte der Stadtgemeinde. Hobby-Gärtner können Kräuter, Gemüse und Obst in Hochbeeten gratis ernten.

Stadtgärtner Ludwig Mayr, Vizebürgermeister Roland Honeder, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Robert Lhotka von Natur im Garten und Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart weihen die neuen Hochbeete der „Essbaren Stadt“ ein.  |  NOEN, Stadtgemeinde/Zibuschka

Fünf Hochbeete, bepflanzt mit Gemüse und Kräutern, laden zum Probieren ein. Das Projekt „Essbare Stadt“ macht Appetit auf Klosterneuburg. Umweltgemeinderat Leopold Spitzbart spendete die Kräuter sowie selbst gezogene Paradeiser, Zucchini, Gurken und Paprika aus seiner Gärtnerei. Zwei Stationen zum Gratis-Selberernten sind am Rathausplatz und jeweils eine am Niedermarkt, im Park Kierlingerstraße/Hofkirchnergasse und bei der Agnesbrücke. Das frische Gemüse wird nicht gespritzt und nicht chemisch gedüngt.

Die Idee entstand aus einer Rettungsaktion heraus, denn die Blumenschalen, die zu Hochbeeten umfunktioniert wurden, wären auf dem Müll gelandet. Ein anderes, nicht minder köstliches Projekt erhielt ebenso Zuwachs: Am Spielplatz in der Stegleiten entstand nach dem Schelhammerpark der nunmehr zweite Naschgarten.

Und auch in Weidling soll ein Beet mit Himbeeren und Ribiseln bepflanzt werden. Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager: „Jeder ist eingeladen, die Früchte der von den Stadtgärtnern liebevoll gepflegten Hochbeete und Naschgärten zu ernten – jedoch gilt: Bitte fair bleiben und auch Anderen etwas übrig lassen!“