Hoffelner auf Niavaranis Spuren. Der Höfleiner Schauspieler Alexander Hoffelner spielt nun in einem Stück des Erfolgskabarettisten.

Von Victoria Heindl. Erstellt am 18. August 2019 (03:04)
Der Höfleiner Alexander Hoffelner tritt erstmals in
Der Höfleiner Alexander Hoffelner tritt erstmals in einem Theaterstück, das von Erfolgskabarettist Michael Niavarani mitentwickelt wurde, auf. Noch an fünf Terminen ist Hoffelner in „Reset – Alles auf Anfang“ in Mödling zu sehen. privat

Im Oktober 2017 feierte er mit seinem eigenen Stück „Was du nicht siehst“ Uraufführung in Höflein. Und auch mit seinen beiden Kollegen Simon Schober und Christian Tesak verzauberte er mit dem Programm „Wiener Spezialitäten“ schon öfters das Publikum in seinem Heimatort. Nun zieht es Alexander Hoffelner in ein etwas anderes Theatergenre und etwas weiter weg. In Mödling spielt der Höfleiner in der Stadtgalerie erstmals in einem Stück, das der Erfolgskabarettist Michael Niavarani mitentwickelt hat.

„Reset – Alles auf Anfang“ ist eines der neueren Stücke von Niavarani, das dieser gemeinsam mit Roman Frankl ursprünglich in Berndorf erarbeitete und spielte. Das Besondere an dem Stück ist, dass es gemeinsam mit dem Publikum entwickelt wurde. Nach jeder der ersten Vorstellungen setzte sich das Kreativteam wieder zusammen, änderte Szenen, schrieb Sätze um und probte aufs Neue. So ist dieses Stück sehr auf den Humor und Geschmack des Publikums abgestimmt.

Verwirrte Verstrickungen

In der Wiederaufnahme in Wien im April 2019 (Regie: Ronny Hein) übernahm nun der Höfleiner Alexander Hoffelner eine der Rollen. Er spielt den Banker Martin, der bei seinem besten Freund Herbert einen Koffer mit zwei Millionen Euro verstecken will, weil er das Finanzamt am Hals hat. Den Koffer möchte er gleich am nächsten Tag wieder holen. Doch die Dinge entwickeln sich nicht wie gedacht, und Herbert verliert bei einem Unfall sein Gedächtnis. Die große Frage ist nun: Wo ist der Koffer?

Ein siebenköpfiges Ensemble macht sich auf eine rasante, lustige Suche, die in vielen Wirrungen endet. „Das Stück selbst macht unheimlich viel Spaß, weil natürlich die Pointen von Niavarani sehr lustig und auf den Punkt sind und weil sich die Handlung immer ganz anders entwickelt als man denkt. Das Publikum hat immer Tränen gelacht“, meint Hoffelner.

„Das Publikum hat immer Tränen gelacht.“ Alexander Hoffelner Schauspieler

Die erste Spielserie in Wien dauerte bereits knapp drei Monate, von April bis Juni dieses Jahres. Nun kommt das Stück auch nach Niederösterreich. Von 29. August bis 7. September ist es in der Stadtgalerie Mödling zu sehen. All jene, die einen komödiantischen Sommergenuss mit vielen Pointen nicht versäumen wollen, sind dort wohl richtig aufgehoben.