Ministerin kommt aus Klosterneuburg. Von der Verwaltung zum Ministeramt: Ines Stilling ist Ministerin und wohnt mit ihrer Familie in Klosterneuburg.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 13. Juni 2019 (03:58)
BDA/Andy Wenzel
Ines Stilling, Bundesministerin im Bundeskanzleramt, ist in Klosterneuburg zu Hause.

Die neue Bundeskanzlerin Brigitte Bierlein stellte letzte Woche ihr neues Regierungskabinett vor. Es besteht aus sechs Ministerinnen und sechs Ministern. Die Frauenministerin kommt aus Klosterneuburg, wie die NÖN berichtete. Ihr Name: Ines Stilling.

Ines Stilling übernimmt das Frauen- und Familienministerium von Juliane Bogner-Strauß (ÖVP). Die Klosterneuburgerin war in Graz Juristin und ist schon lange im Frauenministerium tätig.

Im Büro von Doris Bures stieg sie unter Gabriele Heinisch-Hosek zur Büroleiterin auf und wurde 2012 Leiterin der Sektion zwei – Frauenangelegenheiten und Gleichstellung – im Bundeskanzleramt. Das blieb sie auch nach dem Regierungswechsel 2017 unter dem damaligen Bundeskanzler Sebastian Kurz. Stilling gilt als Verfechterin der Gleichstellung von Mann und Frau.

„Dass eine Klosterneuburgerin hier an der Spitze mitwirkt, das kann einen schon stolz machen. Stefan Schmuckenschlager, Bürgermeister

„Frauen sollen endlich ein eigenständiges Leben führen können und gesellschaftlich und finanziell gleichberechtigt und zu gleichen Teilen anerkannt sein. Investitionen und Ressourcen sind jedoch weiterhin nicht fair verteilt“, so Stilling. Sie soll in Zukunft als Ministerin die Bereiche Frauen, Gleichstellung, Familien und Jugend bearbeiten.

Die gebürtige Steirerin studierte Rechtswissenschaften in Graz und lebt mit ihrer Familie in Klosterneuburg:

„Ich hoffe, dass die Übergangsregierung jetzt vor der Wahl die nötige Ruhe herbeiführen kann. Und dass eine Klosterneuburgerin hier an der Spitze mitwirkt, das kann einen schon stolz machen“, so Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager.