Feinstaub in acht Jahren um 90 Prozent reduziert. Das Umweltbundesamt misst 2019 in Klosterneuburg vier Überschreitungen, 2011 waren es 42. Stadt sieht Klimapolitik bestätigt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. Januar 2020 (03:54)
Die Feinstaubüberschreitungen in Klosterneuburg sind von 2011 bis 2019 um über 90 Prozent zurückgegangen, bestätig das Umweltbundesamt mit aktuellen Zahlen.
shutterstock/NadyGinzburg

Feinstaub ist ein Teil des Schwebstaubs. Während gröbere Partikel keine Belastung für die Atemwege darstellen, da sie von den Schleimhäuten im Nasen- und Rachenraum oder den Härchen im Nasenbereich aufgehalten werden, schädigen die feinen Partikel unsere Atemorgane. In Klosterneuburg verzeichnet die Stadtgemeinde einen positiven Trend: Die Feinstaubüberschreitungen sind von 2011 bis 2019 um über 90 Prozent zurückgegangen, bestätigt das Umweltbundesamt mit aktuellen Zahlen (siehe Infobox).

Zur Feinstaubbelastung tragen meistens mehrere Verursacher wie Verkehr, Industrie und private Heizungsanlagen bei. Gerade veraltete Festbrennstoffheizungen stoßen viele belastende Emissionen aus. Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager berichtet: „Daher investiert die EVN in Klosterneuburg 18 Millionen Euro in ein neues modernes Fernheizwerk und leistet so einen wichtigen Beitrag zur Reduktion des Feinstaubausstoßes“.

„Es ist jedenfalls für uns Motivation, die Energiewende und die Einsparung von Energie weiter voranzutreiben.“ Stefan Schmuckenschlager

Umweltgemeinderat und Stadtrat Leopold Spitzbart (ÖVP) erklärt: „Die Überschreitungen sind in Klosterneuburg von noch 42 im Jahr 2011 auf vier im Jahr 2019 zurückgegangen. Das bedeutet eine Reduktion der Überschreitungen von über 90 Prozent“. „Dieses gute Zwischenergebnis zeigt, dass wir mit unserer Umwelt- und Klimapolitik auf dem richtigen Weg sind. Es ist jedenfalls für uns Motivation, die Energiewende und die konsequente Einsparung von Energie sowie den Ausbau des öffentlichen Verkehrs weiter voranzutreiben“, zeigt sich Bürgermeister Schmuckenschlager erfreut.