Nächste Schritte für das Umweltamt. Wiens Stadträtin Ulli Sima kämpft weiter für ihre Standorte. Klosterneuburg prüft Grundstück bei Bahnhof Weidling.

Von Claudia Wagner. Erstellt am 19. September 2019 (04:54)
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Die Übersiedelung des Umweltbundesamts nach Klosterneuburg geht planmäßig voran. Dennoch kämpft Wien weiter für einen Standort in der Bundeshauptstadt.

Wien lässt nicht locker: Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) kämpft weiter dafür, das Umweltbundesamt in der Bundeshauptstadt zu halten. Ein Hoffnungsschimmer für Sima ist die Nationalratswahl. Da werden die Karten neu gemischt.

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager (ÖVP) zeigt sich wenig beeindruckt von der Hartnäckigkeit Wiens: „Das ist nichts Neues von Stadträtin Sima, wir werden die weiteren Schritte planmäßig fortführen.“ Umweltbundesamt und Stadt beauftragen einen Gutachter, um ein Grundstück auf Gemeinde-Eigengrund zu prüfen. Im Gespräch: eine Fläche beim Bahnhof Weidling mit guter Anbindung nach Wien. Die Beschlüsse für den Umzug sind da. Und: „Wir werden früher eine definitive Machbarkeitsstudie für Klosterneuburg haben als eine neue Regierung“, schließt der Stadtchef ab.

Sima bleibt hartnäckig. „Wir haben ja schon zahlreiche Gebäude und dreizehn Grundstücke angeboten, bislang wurden unsere Bemühungen einfach ignoriert“, hält die Stadträtin am Standort Wien fest. Zuletzt wurde ein 8.100 m großes Grundstück im 21. Bezirk angeboten – in dreieinhalb Jahren könnte es bezugsfertig sein.