Klosterneuburg

Erstellt am 08. Juni 2018, 04:17

von Christoph Hornstein

Neue Märkte: Schmuckenschlager setzt auf Moskau. Erste Schritte für ein österreichisches Weinzentrum in Moskau. Weinbaupräsident Schmuckenschlager in Russland.

Vertragsunterzeichnungen mit Partnern in St. Petersburg: Unternehmer Andrej Ogirenko, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager, Russlands Vize-Premier Dimitrij N. Kozak und Handelskammerpräsident WladimirPlatonow (v.l.).  |  NOEN, Hans Hofer, BKA

Eigentlich ist der Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in Wien eine Gegeneinladung. Denn schon eine Woche zuvor besuchte Weinbaupräsident Johannes Schmuckenschlager St. Petersburg und Moskau. Mit dem Klosterneuburger soll am Ufer der Moskwa, in unmittelbarer Nähe des berühmten Gorki-Parks und mit Blick auf den Kreml, schon bald ein Zentrum österreichischen Weines entstehen.

Österreich genießt einen sehr guten Ruf in Russland. Speziell heimischer Wein ist ob seiner Qualität sehr gefragt. Johannes Schmuckenschlager lässt nun mit einem neuen Projekt aufhorchen: In Moskau soll ein österreichisches Weinzentrum entstehen.

Bereits heute unterhalten österreichische Winzer schon gute Geschäftsbeziehungen zu Russland. Diese sollen nun noch stärker ausgebaut werden. Am Rand des „International Economic Forums“ in St. Petersburg unterzeichnete Schmuckenschlager im Beisein von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck und dem russischen Vize-Premier Dimitrij N. Kozak nun mit dem Unternehmer Andrej Ogirenko und dem Präsidenten der Moskauer Industrie- und Handelskammer Wladimir Platonow die ersten Verträge, um dieses wichtige Aushängeschild in Umsetzung zu bringen.

Russen schätzen Know How aus Österreich

Die Russische Föderation gibt sich derzeit ein neues Weingesetz und setzt auf das Know-How aus Österreich. Johannes Schmuckenschlager pflegt in seiner Funktion als österreichischer Weinbaupräsident gute Beziehungen zu zahlreichen Partnern und Kollegen im Ausland. Besonders die Russen schätzen seine Expertise – erst kürzlich referierte er in Krasnodar bei einer anerkannten Weinmesse.

„Mit dem Projekt Botschaft österreichischen Weines in Moskau setzen wir ein starkes Zeichen. In Russland wird unser Wein besonders geschätzt. Nun gilt es, unsere Produkte entsprechend am Markt zu platzieren.“ Schmuckenschlager sieht noch enormes Potential für österreichische Landwirtschaftsprodukte in Russland. „Man muss nur respektvoll mit den Russen umgehen und sich auf Augenhöhe begegnen. Es ehrt mich auch besonders, dass die Kollegen aus Russland auf unsere Erfahrung im Bereich Weingesetz zurückgreifen“, so die Erfahrungen des Klosterneuburgers Johannes Schmuckenschlager mit Russland.