Sanierung der Hangbrücke: Start ins Ungewisse. Magistratsabteilung betätigt Baustellenplan für Klosterneuburg: Start ist Ende April, Bauzeit und Teilsperre der B14 23 Monate.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 21. Februar 2020 (03:53)
Hier muss saniert werden, was den Autofahrern fast zwei Jahre lang viel Geduld abverlangen wird.
Wagner

Immer näher rückt der Termin, vor dem sich wohl alle Klosterneuburer Autofahrer und vor allem die WienPendler fürchten: die Sanierung der Hangbrücke und die damit verbundene Teilsperre der B14 vom Kahlenbergerdorf bis Klosterneuburg. Wie sich diese Teilsperre auswirken wird, kann niemand mit Gewissheit sagen. Dass es trotz Öffnung der Kuchelauer Hafenstraße zu einer starken Beeinträchtigung des Verkehrs kommen wird, ist schon sehr wahrscheinlich. Da sind Staus vorprogrammiert-

„Es bleibt alles wie geplant“, so die Auskunft der Magistratsabteilung 29, Brückenbau und Gundbau, auf den Wunsch der NÖN nach einem letzten Info-Update für die Klosterneuburger Wien-Pendler. So bleibt es laut Auskunft der Pressesprecherin der MA 29, Luise Gruber, beim Baustellenstart mit Ende April. Auch die Dauer der Baustelle wird weiter mit 23 Monaten angegeben. „Alle Maßnahmen sind darauf abgestimmt“, so Gruber.

„Es bleibt alles wie geplant“

Die Vorarbeiten, die in den Semesterferien durchgeführt wurden, betrafen die Absicherung der Franz-Josefs-Bahn während der Baustellenzeit. „Wir wollen gewährleisten, dass der Bahnbetrieb während der Baustellenzeit ohne Komplikationen ablaufen kann“, so die Pressesprecherin. Deswegen wurden zwischen Brücke und Bahngleisen Schutzvorkehrungen mit Netzen installiert.

Die Arbeiten machten schon in den Semesterferien eine Sperre eines Fahrstreifens Richtung Klosterneuburg notwendig. Die damit verbundene Geschwindigkeitsbegrenzung (30 Stundenkilometer) wird den Autofahrern auch in der Baustellenzeit nicht erspart bleiben. Testlauf für die Bauphase war die Durchführung der Sicherheitsarbeiten hin zu den Gleisen aber keiner. Da ist der Verkehr in den Semesterferien einfach zu gering, wie Verkehrstadtrat Johannes Kehrer mitteilte.