Sicherheit für Kinder im Vordergrund. NEOS fordern: Alle Kreuzungen und Übergänge in Schulnähe müssen analysiert werden. Anlassfall: Kreuzung Roman-Scholz-Platz.

Von Christoph Hornstein. Erstellt am 20. Februar 2019 (04:00)
NOEN, NÖN
NEOS-Gemeinderat Walter Wirl setzt sich für die Sicherheit der Schulkinder ein.

„Die Verkehrssicherheit auf den Schulwegen in Klosterneuburg lässt zu wünschen übrig. Gerade in der oberen Stadt gibt es zahlreiche Kreuzungen, an denen regelrecht Chaos herrscht.“ So denken die NEOS und machen die Verkehrssicherheit für Schulkinder zu ihrem Projekt.

„Ein Schulweg sollte so sicher sein, dass sich Eltern nie Gedanken darüber machen müssen, ob ihre Kinder wohl ankommen“, ist Gemeinderat Walter Wirl überzeugt und bringt Missstände auf Tapet.

„Ein Schulweg sollte so sicher sein, dass sich Eltern nie Gedanken machen müssen, ob ihre Kinder wohl ankommen.“ NEOS-Gemeinderat Walter Wirl

So ist die Kreuzung beim Roman-Scholz-Platz, von der Agnesstraße kommend, den NEOS ein besonderer Dorn im Auge. Das Gymnasium, die Weinbauschule und die Schulen in der Hermannstraße sind alle im Einzugsgebiet dieser Kreuzung.

„Die Lösung ist sehr einfach“, so NEOS-Gemeinderat Walter Wirl, „die Stadtgemeinde muss einen Spiegel montieren.“ Damit hätten die Autofahrer mehr Überblick und könnten sich so besser auf den Zebrastreifen konzentrieren. Die Montage eines Spiegels würde nicht viel kosten, die Situation allerdings extrem entschärfen. „Die Stadt gibt Geld für die wahnwitzigsten Dinge aus. Warum bei der Sicherheit von Kindern sparen? Es muss wohl erst etwas passieren, damit hier etwas passiert“, meint Darius Djawadi.

Für Gemeinderat Walter Wirl ist diese Maßnahme allerdings nur ein erster Schritt. Alle Kreuzungen und Übergänge in Schulnähe müssen analysiert und entschärft werden. „Die Öffnung des Durchgangs in Weidling war ein erster, kleiner Schritt. Jetzt gilt es, in ganz Klosterneuburg die Verkehrssicherheit für Kinder zu erhöhen.“

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